Folklorefest 2016 – Presseberichte

Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , ,

Das Folklorefest 2016 haben wir erfolgreich gerockt, das kann man so sagen. Das Wetter war uns wohlgesonnen, es gab lediglich am Freitagabend einen kurzen Schauer, aber ich habe niemanden gesehen, der fluchtartig davon stürmte.

Die Bands kamen sehr gut an, lediglich der Headliner am Samstag Abend hätte besser als vorletzte Band gespielt, aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Wie immer gab es auch ein paar kleine organisatorische Problemchen, aber ein Folklorefest, bei dem auf Anhieb eine Spülmaschine funktioniert, ist kein Folklorefest.

Ich persönlich bin wie immer stolz auf die knapp 120 ehrenamtlichen Helfer, die uns bei der Durchführung unterstützen, denn ohne die geht es nicht. Alle waren toll.❤

Wir sind ebenfalls alle zusammen stolz auf knapp 12.000 Besucher an diesem Wochenende und finden, dass sich die Stimmung und Begeisterung auch in der lokalen Berichterstattung widerspiegelt:

Westdeutsche Zeitung:
http://www.wz.de/lokales/krefeld/krefeld-tanzt-beim-folklorefest-zu-elektroswing-1.2257042

http://www.wz.de/lokales/krefeld/krefelder-feiern-das-folklorefest-1.2258282

Rheinische Post:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/folklorefest-tolle-bands-und-familienflair-aid-1.6203822

Und unfassbar: Nächstes Jahr steigt in Krefeld bereits das 40. Folklorefest.
Und es wird grandios. Versprochen.

Keine Spur von Erholung

Schlagwörter

, , , , , , , ,

„Und? Hast Du Dich gut erholt?“ Es ist der übliche Smalltalk unter Kollegen, wenn man aus einem dreiwöchigen Urlaub zurückkehrt.
Deshalb ist es verständlich, dass der Kollegin ein wenig die Gesichtszüge entglitten, als ich erwiderte: „Nein, kein bisschen.“

Natürlich war es sehr schön, drei Wochen nicht in die Nachbarstadt pendeln zu müssen und auch mal einen Tapetenwechsel dabei zu haben. Und ja, wir sind später ins Bett und haben dank Keks auch nach ein paar Tagen stets bis 8 Uhr/8.30 Uhr geschlafen. ABER: Die Nächte waren grottig. Der Keks hat einen Sprach-Entwicklungsschub in den Urlaub gelegt, dazu kam Vollmond und die Reise nach Holland (andere Schlafumgebung). Deshalb sage ich: ICH BIN NICHT ERHOLT! Also körperlich nicht. Kein bisschen. Ich bin sogar erschöpfter, als vor dem Urlaub.

Dennoch möchte ich keinen Tag zurücktauschen, denn wir hatten eine tolle Zeit als Familie und ich konnte viele schöne Momente für mich abspeichern und konservieren. Es war schön zu sehen, dass wir zu Dritt eben auch im Urlaub funktionieren und es war schön, so viel Familienzeit zu haben. Natürlich haben wir uns aber trotzdem nach 3 Wochen Kita-Schließzeit auch gefreut, als es wieder los ging… 😉 denn der Keks brauchte dringend ihre Freunde zurück und angemessenes Getobe. Wir KONNTEN sie gar nicht so auspowern, wie das eben in der Kita passiert.

Unterm Strich war es also doch sehr schön und irgendwie bin ich diese Dauermüdigkeit ja eh gewohnt. Also was solls. :mrgreen: Noch circa 14 Jahre, dann kann ich so schlafen, wie ich möchte. Wobei dann sicher gleich die senile Bettflucht einsetzt. Ich kenn mich doch…

 

Mein schönstes Ferienerlebnis

Schlagwörter

, , , ,

Wir bummeln Mittags durch ein kleines, holländisches Städtchen, der Keks hat gerade ein furchtbar süßes, blaues Softeis gegessen und klebt überall. Wir dürfen die blaue Farbe auch nicht aus dem Gesicht wischen und ich denke mir „was solls“, in ein paar Minuten darf ich sicher (und so war es auch).
Ich entdecke – schon wieder – ein hübsches Dekogeschäft und gehe zum Stöbern in den Laden. Ich hocke mich im Eingangsbereich etwas hin, weil ich unten im Regal etwas angucke, da stürmt der Keks von draußen rein, fällt mir um den Hals und sagt:

„Ich liebe Dich, Mama“

und rennt wieder raus. Danach konnte ich aufgrund meines Tränenschleiers leider nicht mehr viel sehen.

Schluss. Aus. Vorbei.

Schlagwörter

, , , , ,

Drei Wochen Urlaub. Einfach so vorbei. Geschichte. WAS SOLL DAS??? Warum rast die schöne Zeit immer so und die Zeit, die man mit lästigen Dingen verbringt, zieht sich wie Kaugummi?

Wie auch immer, wir hatten drei schöne, aufregende, durchwachsene, sonnige, fröhliche und auch nicht so fröhliche Wochen. Wie das eben manchmal so ist. Die Woche, die wir in Holland verbrachten, kann man mit Fug und Recht (bis auf einen Tag) als Herbsturlaub verzeichnen, das schlug ein bisschen auf die Stimmung. Der Keks hat/te gerade einen Entwicklungsschub und das ist/war sehr anstrengend und eben nicht immer fröhlich.

Aber unterm Strich kann man sagen, dass wir eine tolle Familienzeit hatten. Meine Blogpause war sehr ungeplant, ich wollte eigentlich sogar den Laptop mitnehmen, aber dann kam mir der Gedanke zu pausieren und er fühlte sich gut an.

Also, der Laden ist wieder offen.

Veranstaltungshinweis: Folklorefest Krefeld

Schlagwörter

, , , , , , , , , , ,

Ich unterbreche meine urlaubsbedingte Blogpause (ist Euch gar nicht aufgefallen, wa?) für einen dringenden Veranstaltungshinweis:

Wir feiern Namenstag

Schlagwörter

, , , , ,

Der Keks hat heute Namenstag und den werden wir heute Nachmittag mit frischen Waffeln und einem neuen Puzzle feiern. Mein Namenstag wurde immer groß gefeiert, wie ein zweiter Geburtstag. Denn ich (4 Wochen nach Weihnachten) bin, genau wie der Keks (4 Wochen vor Weihnachten), ein bedauernswertes Winterkind und so wurde mir der Sommer durch diesen besonderen Tag versüßt.
Zum Geburtstag im Januar bekam ich immer entweder ein kleines Geschenk (und ein kleines zu Weihnachten) oder ein großes Geschenk, entweder schon zu Weihnachten oder erst am Geburtstag. Das finde ich per se doof, aber es ist auch eben grundsätzlich nicht schön, im Winter Geburtstag zu haben, viele Möglichkeiten der Party-Gestaltung fallen weg. Also möchte ich dem Keks auch im Sommer ein kleines Highlight schenken und somit feiern wir heute zum ersten Mal Namenstag.

Im Übrigen liegen beim Keks und mir nicht nur die Geburtstage relativ nah beieinander, bei den Namenstagen ist es ganz eng: 24. Juli und 29. Juli. Diese Entdeckung machte ich erst bei der Vorbereitung der Taufe, sie freut mich sehr.

Da das hier ja auch ein Service-Blog ist erzähle ich Euch, weshalb wir Katholiken den Namenstag denn überhaupt feiern. Ich bin so frei und leihe mir die Erklärung von jemandem, der das bereits sehr gut zusammengefasst hat:

Warum feiern Katholiken Namenstag?

Im Mittelalter war es üblich, einem Kind bei der Taufe den Namen des „Heiligen des Tages“ zu geben. So fielen künftig Tauf- und Namenstag zusammen.

Heilige als Vorbilder im Glauben

In katholischen Gegenden wurde früher oft nur Namenstag und kein Geburtstag gefeiert. Die Tradition, einem neugeborenen Kind bei der Taufe den Namen einer Märtyrerin oder eines Märtyrers zu geben, reicht bis ins vierte Jahrhundert zurück.

Wichtig war das Taufdatum

Johannes Chrysostomus, einer der großen katholischen Kirchenlehrer, hatte Eltern es damals nahe gelegt. Neu bekräftigt wurde dies durch das Konzil von Triest im Jahre 1563. Im Mittelalter war es üblich, einem Kind bei der Taufe den Namen des „Heiligen des Tages“ zu geben. So fielen künftig Tauf- und Namenstag zusammen. Damals wurde auch nicht das Geburts-, sondern das Taufdatum im Kirchenbuch eingetragen. Heilige und auch Seliggesprochene wurden und werden als Vorbilder im Glauben verehrt. Man betrachtet sie auch als Fürsprecher bei Gott.

Abgrenzung von der evangelischen Kirche

Um sich von den Protestanten abzugrenzen, nahm die Bedeutung des Namenstages nach der Trennung der Kirche in katholisch und evangelisch zu. Auch wenn der Namenstag auch heute noch überwiegend in katholischen Gegenden gefeiert wird, gibt es in der evangelischen Kirche ebenfalls einen Namenkalender. Viele Gedenktage sind in beiden christlichen Konfessionen gleich. Doch in der evangelischen Kirche gibt es keine Heilig- oder Seligsprechungen. Deshalb wird dort normalerweise auch kein Namenstag gefeiert.

Jeder Name ist etwas Besonderes

Der Name hat für ein getauftes Kind eine ganz besondere Bedeutung. Denn im Buch Jesaja steht die wunderbare Zusage Gottes, die oft auch vom Priester bei der Taufe zitiert wird: „Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“ Das Kind hebt sich aus der Anonymität heraus. Sein Name macht es zu etwas Besonderem. Es weiß: Ich bin gemeint, wenn die Mama mich ruft. Mein Name unterscheidet mich von anderen.

 

Und wie ist das bei Euch so? Gibt es so eine Tradition vielleicht auch bei Euch?

Depressionen – Hilfe und Selbsthilfe

Schlagwörter

, , , ,

Eine Depression ist keine dunkle Phase, keine vorübergehende Traurigkeit, keine „doofe“ Phase. Sie ist eine existentielle Krankheit.

Ich habe meine Depressionen gemeistert. Hier möchte ich auflisten, was mir geholfen hat, in unterschiedlicher Gewichtung, die ich aber offen lasse, denn das ist ohnehin eine sehr individuelle Wahrnehmung.

Liebe/r Betroffene/r:

  1. Erkenne, dass es nicht nur eine traurige Phase ist.
  2. Merke und fühle, dass Du es nicht alleine aus der Situation schaffst.
  3. Fang an, Johanniskraut zu nehmen. Es dauert, bis es wirken kann.
  4. Höre hin, bei dem was andere sagen. Nicht abblocken bzw. wenigstens zuhören, das Gesagte sacken lassen. Sie lieben Dich und sorgen sich.
  5. Ziehe einen Arzt/den Hausarzt ins Vertrauen. Vielleicht für eine Medikamenteneinnahme, bis zum Beginn einer Therapie.
  6. Suche Rat und Hilfe, unbürokratisch geht das bei der Telefonseelsorge (0800/111 0 111), auch per Mail (https://ts-im-internet.de/) oder im Chat (https://chat.telefonseelsorge.org/index.php). Oder in einschlägigen Foren wie z.B. diskussionsforum-depression.de
  7. Bei der Suche nach einem Therapieplatz die Ärztekammer anrufen und nach frisch niedergelassenen Therapeuten fragen, die haben oft noch Plätze frei.
  8. Höre auf das eigene Bauchgefühl, das ist in der Situation noch am Verlässlichsten. Also was zum Beispiel das Tempo angeht und die „Einflussnahme“ von außen.
  9. Wenn es allerdings zu akut ist und das Leben in Gefahr ist, rufe jemand Vertrauten oder Fremden an (Telefonseelsorge zB) und begib Dich zur Ambulanz.
  10. An einem etwas besseren Tag schreib auf, was Dich „am Leben hält“. Häng den Zettel gut sichtbar hin.
  11. Gehe zu einer Selbsthilfegruppe.
  12. Offenbare Dich ein paar wenigen Menschen.
  13. Bestelle Dir eine Tageslichtlampe, wenn Du nicht schaffst, rauszugehen. Obwohl Bewegung auch wirklich gut tut.

Liebe Angehörige:

  1. Seid geduldig.
  2. Nehmt die betroffene Person Ernst.
  3. Holt Euch Hilfe und Rat (beim Arzt, in einer Selbsthilfegruppe etc).
  4. Haltet Euch mit allzu guten Ratschlägen zusammen: „Reiß Dich zusammen“ – ist das Gleiche wie „hör doch auf zu atmen.“
  5. Biete dem Betroffenen an, ihn zum Arzt zu begleiten.
  6. Liebt ihn unaufhörlich.

Das waren die Tipps, die mir so einfielen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und nicht jeder Tipp ist für jeden in jeder Situation hilfreich. Aber vielleicht kannst Du Dir das ein oder andere rauspicken.

Wie sagte ich immer bei der Telefonseelsorge:

 „Ja, nehmen Sie sich das Leben.
Nehmen Sie sich Ihr Leben – in die Hand und ändern Sie es.
Leben Sie das Leben.“

Am Ende

Schlagwörter

, , ,

Deine Kraft hat nicht gereicht. Die Liebe in Deinem Leben hast Du nicht mehr gespürt. Heute Morgen hast Du Dich von uns allen verabschiedet und von Deinem Ende berichtet. Deine Netzgemeinde hat versucht, Deinen Suizid zu verhindern, vermutlich war es da aber schon längst schon zu spät.

Ich bin tief betroffen, ich bin unfassbar traurig und ich bin wütend. Darüber, dass Du das getan hast, dass Du das tun musstest, dass Du keinen Ausweg gesehen hast und dass Du Deine Kinder und Deine Frau verlassen hast.

[Ich versuche, Deine Entscheidung zu respektieren, aber es fällt mir sehr schwer. Mich triggert das Gefühl der Ausweglosigkeit und wirft mich in meinen Erinnerungen 22 Jahre zurück zu einem Moment, der für mich „gerade eben“ noch gut ausgegangen ist. Heute weiß ich, dass hinter der Dunkelheit viel Licht ist und dass sich der Kampf lohnt.]

Ich bedaure heute aus tiefstem Herzen und Mitgefühl, dass Du es nicht nochmal versucht hast, dass mit dem nach vorne blicken.

Das es nicht für ein ganzes Leben reichte.

Es ist so unfair.

Einen sehr schönen Nachruf findet ihr bei Kiki. Danke für die schönen Worte.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.202 Followern an