Am 27. November war es soweit. Das kleine Wunder, auf das wir auf den Tag genau 41 Wochen gewartet haben, wurde ausgeliefert. Ein strammer, süßer und fast immer tiefenentspannter Haufen Biomasse. :mrgreen:

Nach 50 Stunden Wehen und kleiner Komplikationen wurde mir das kleine süsse Mädchen per Kaiserschnitt entbunden. Etwas, das ich überhaupt nicht wollte, aber leider war das dann eine alternativlose Sache. Um so schöner war es, dass der beste Kerl von allen dabei sein konnte, denn mir wurde „nur“ die PDA aufgespritzt und ich musste nicht in Vollnarkose, so dass wir gemeinsam dem ersten Schrei unserer Tochter entgegenfieberten.

Diesen Moment werden wir nie wieder vergessen, es war sicher einer der emotionalsten Momente, den wir je miteinander teilten oder überhaupt jemals erlebt haben.

Und nun ist dieses kleine Menschenkind schon seit zweieinhalb Wochen unser Lebensmittelpunkt und ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie es ohne sie gewesen ist. So ein Kind weckt eine völlig neue Gefühlswelt und ich kann mit Worten gar nicht beschreiben, wieviel Liebe mich durchströmt, wenn ich sie ansehe. Oder wenn sie beim Papa auf dem Bauch liegt. Oder so wie grade auf mir liegt, schläft und sich an mich kuschelt. Ich hatte keine Vorstellung davon, was das für ein Gefühl ist.
Uns geht es also sehr gut, wir haben uns aneinander gewöhnt und wenn das Mädchen demnächst Nachts mal ein bisschen schläft, dann habe ich auch keine Augenringe mehr, die groß sind wie Parkgaragen… 😉

Sie ist auf jeden Fall zuckersüß und wir sind sehr verliebt.

So, ich muss jetzt weiterkuscheln und am Baby-Kopf schnuppern. Der Azubi hält hier weiter die Stellung…

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