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In den letzten Tagen habe ich ein bisschen mit meinem „Schicksal“ gehadert. Mir ging es körperlich sehr schlecht, weil ich Schwierigkeiten hatte, die Dauermüdigkeit zu kompensieren. Das Lieblingskind meinte nämlich, den Tag spätestens um 6 Uhr zu beginnen. Lautstark brabbelnd, mit enorm viel Bock auf Spielen. Ich war davon genervt, weil ich einfach zu erschöpft war, das nur hinzunehmen.
Der Kerl hat sich voll und ganz unserem Garten verschrieben, den wir nun soweit fertig kriegen wollen, dass wir bald damit anfangen können, ihn zu genießen. Das bedeutete aber, dass er nach Feierabend keine Zeit fürs Kind hatte, um mich zu entlasten. Ich sah in graben und pflanzen, rasenmähen und zuppeln, während mich das Kind auf Trab hielt.
Und so saß ich hier und bemitleidete mich total. Bis ich heute morgen (etwas später, erst um 6.30 Uhr) aufwachte und feststellte, was ich eigentlich für ein Riesenglück habe. Einen tollen Mann und ein gesundes, munteres Kind. Ey, das hier sind Luxusproblemchen. Ich habe die Welt im Döschen und werde auch noch mit der Müdigkeit fertig. Ich darf einfach nie vergessen, wieviel Grund zur Dankbarkeit ich haben darf.

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