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Am vergangenen Wochenende hat unser Kind zum allerersten Mal auswärts geschlafen. Es war ein Probelauf zum bevorstehenden Wochenende, an dem wir zu einer Hochzeit eingeladen sind. Aber auch ohne konkreten Anlass hätten wir das jetzt so oder so gemacht, denn ich finde, sie muss lernen, woanders zu schlafen. Ohne uns.

Je näher der Tag und vor allem die Stunde des Abgebens rückte, desto größer wurde der Kloß in meinem Hals. Die Vorstellung, dass sie so viele Stunden nicht bei mir ist, behagte mir gar nicht. Und mich beschäftigten so viele Fragen: Wird sie gut einschlafen? Sich wohlfühlen? Wird sie nachts aufwachen und sich verlassen fühlen??? Schreckliche Gedanken.

Und was war? Alles super. Sie ist prima ins Bett gekommen, hat super geschlafen, ist um 3 Uhr lediglich sehr wach geworden und dann ins große Bett umzogen, wo sie dann bis 7.15 Uhr (WTF!) weiterschlief. Die vielen Fotos, die ich abends und morgens geschickt bekam, zeigten mir ein sehr entspanntes, zufriedenes Kind.

Ich hingegen habe während der ganzen Fahrt bis nach Hause geheult und war auch erst wirklich ruhig, als sie schlief. Dann gab es ein Beruhigungsgetränk für Mutti und einen schönen Abend mit dem Vatti. 😉

Und am nächsten Morgen, als wir losfuhren, um sie abzuholen, war ich aufgeregt wie beim ersten Date. Und das Wiedersehen war toll. Sie hat sich einfach nur gefreut, uns zu sehen. Sonst nix. Schön und sehr beruhigend mit Blick auf das bevorstehende Wochenende. Werde die Hochzeitsparty und den allerersten ganzabendlichen Ausgang mit dem Kerl nun sicherlich sehr genießen können.

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