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Nicht nur wir hatten am Freitag unseren ersten Hochzeitstag, unsere Nachbarn haben am Freitag den Gang zum Standesamt gewagt und einander geehelicht. Dass wir uns nun den Hochzeitstag teilen ist ein schöner Zufall und somit waren wir genau ein Jahr später wieder an dem Ort, an dem wir zueinander „Ja“ gesagt haben. Und sie hatten sogar den gleichen Standesbeamten wie wir… Lauter nette Zufälle, die uns eine kleine gedankliche Zeitreise bescherten. Sehr schön das.
Nach der Trauung gab es noch Kaffee und Kuchen, aber dann musste sich die Runde auflösen, denn um 18 Uhr war Anpfiff… 😉

Am Samstag war dann die große Hochzeit, geplant war ursprünglich eine freie Trauung im Freien, aber leider machte das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung, so dass das Ganze nach Drinnen verlegt wurde. Das tat der romantischen Stimmung aber keinen Abbruch und ich muss sagen, dass mich diese Zeremonie sehr bewegt hat. Da haben sich zwei gefunden, die in meinen Augen das Zeug dazu haben, miteinander steinalt zu werden. Ich habe selten ein Paar als eine solche Einheit erlebt, von dem man sich wirklich ne dicke Scheibe abschneiden kann. Und auch die Trauzeugen und Freunde haben sich eine unglaubliche Mühe gegeben, dass habe ich so selten erlebt. Sie hatten unglaublich viele schöne Ideen und Beiträge geliefert.
Wie gesagt, ich denke, dass ist eine Ehe für die Ewigkeit. Ich bin schon auf einigen Hochzeiten gewesen und nicht bei allen hab ich das bisher gedacht…
Und gut ist es, dass die beiden das Lotterleben jetzt nach 11 Jahren mal in geordnete Bahnen gelenkt haben. :mrgreen: Diesen Spießerspruch mussten sie sich tatsächlich einige Mal anhören. Zu Recht, wie ich finde. krchkrch.

Diese Hochzeitsfeier war ja nun auch der konkrete Anlass für das Auswärtsschlafen unseres Leibesfrüchtchens. Und es war wie beim ersten Mal: Völlig problemlos. Sie hat Samstag noch mit den Babysittern einen Ausflug zu einem Geburtstag gemacht, ist dann Abends total schnell eingeschlafen, hat bis 6 Uhr (!wtf) durchgeschlafen und im großen Bett dann noch bis 7.15 Uhr. Tsö! Ich denke, sie hat uns gar nicht großartig vermisst und hat sich auf jeden Fall sehr wohlgefühlt, auch ohne uns. Das ist für ein Mutterherz natürlich schon schwer, aber auch sehr beruhigend. Und auf jeden Fall gesund. Ich finde das normal, dass sie auch mal woanders pennt.

Dem Kerl und mir hat diese Auszeit wahnsinnig gut getan. Zusammen mal wieder richtig zu feiern, zu flirten und viel Nähe miteinander zu teilen. Und Sonntagmorgen gabs Fernsehen im Bett. *g*

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