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Am Tag nach der Eins-Werdung unseres Kind war mein erster Arbeitstag nach der Elternzeit. Da ich mich mangels Ausstattung noch nicht selbständig im Haus bewegen konnte, war ich für 8 Uhr mit einer Kollegin verabredet und musste demzufolge erst um 6 Uhr aufstehen. An allen anderen Tagen ist es nunmehr 5 (!) Uhr, ich fange um 7 Uhr an zu arbeiten, um mein Kind am Nachmittag nach ihrem Schläfchen in die Arme schließen zu können.

So der Plan. Der klappte auch ganz gut bis einschließlich Mittwoch. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fand ich mich in der gekachelten Einheit unserer Wohnung wieder und leerte meinen Magen vollständig, also mehrfach. An Schlaf und Arbeiten am nächsten Tag war nicht zu denken. Ich war jetzt also nach vier Tagen zurück im Job gleich zwei Tage krank. Ein ziemlich beschissenes Timing, aber ausgesucht hab ich mir das wahrlich nicht. Ich bin sehr dankbar, verständnisvolle Kollegen zu haben. Aber dennoch fühlt man sich natürlich doof.

Und wo hatte ich das lustige Virus her? Aus der Kita, in der ich seit einer Woche nicht mehr gewesen war. In der Gruppe des Kindes gab es 4 erkrankte Kinder und eine kranke Erzieherin – unser Kind blieb Gott sei Dank fit. Den Mann erwischte es mit einem Tag Verspätung und so wechselten wir uns mit Schlafen, Toilettengängen und Kindbetreuung nach vorhandenen Kräften ab. Ganz schön anstregend.

In diesem Monat hat der Mann Elternzeit, aber wenn ich demnächst mal ausfallen sollte und zu schlapp bin bzw. nicht das Haus verlassen kann, wirds gleich kompliziert mit der Kinderbetreuung. Aber ich kann mir darüber immer noch den Kopf zerbrechen, wenn es soweit sein sollte.

Die Woche hat auf jeden Fall direkt gezeigt, dass nichts planbar ist und sowieso anders kommt.

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