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Irgendwie haben wir den Umzug geschafft, aber ich kann heute nicht mehr sagen, wie.

Vier Tage vor dem Umzug, am Dienstag nach Pfingsten, fühlte ich mich unwohl nach dem Aufstehen. Ich dachte, ok, die Dusche wird’s richten. Machte mich fertig, ging aus dem Haus und im Auto merkte ich dann, dass es eben nicht geht. Also bin ich durch zum Arzt gefahren und siehe da, ich hatte über 39 Grad Fieber und er diagnostizierte mir eine Mandelentzündung und verschrieb mir ein Antibiotikum. Ich war so erschöpft und zeitgleich so panisch wegen des Umzugs, aber es ging einfach nichts mehr. Hab mir Dienstagnachmittag einen Fiebersenker reingepfiffen, um überhaupt aufstehen zu können und zu meinem Kind gehen zu können. Mittwoch habe ich auch noch richtig flach gelegen, Donnerstagmorgen legte sich der Mann mit dem frisch attestierten grippalen Infekt dazu. Der absolute Horror. Donnerstagabend hat er irgendwie geschafft, die Küche schon mal abzubauen und ich habe Freitag dann versucht, zu packen und räumen, was geht. Dennoch musste Samstag noch einiges gepackt werden, während die Helfer schon Möbel rausschleppten. Es ging einfach nicht anders. L Ein mieseres Timing zum Krankwerden hätte es einfach nicht geben können. Samstagabend und Sonntag habe ich mich dann beeilt, das Kinderzimmer präsentabel zu machen, damit das Kind sich wohlfühlt. Was auch der Fall ist. Habe das Gefühl, sie hat nicht mal gemerkt, dass das ne andere Wohnung ist… Sonntag hatten wir dann noch Wohnungsübergabe, vorher musste ich da noch putzen, und dann war Sonntagabend der Akku leer. So richtig. Und sehr voll ist er bisher auch nicht, aber ich mache jetzt halblang und versuche, auf mich acht zu geben.

Und nun sind wir schon 10 Tage in der neuen Wohnung, ich sehe überall nur Arbeit und es ist noch viel zu tun. Und dennoch fühlen wir uns schon wohl dort. Es wird, es wird. Ich wär gern jetzt nur mal dauerhaft(er) gesund.

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