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Gestern Abend, beim Zubettgehen traf mich die Erkenntnis wie ein Blitz: Ich hatte soeben einen wunderbaren Feierabend verbracht. Und bei diesem Gedanken wurde mir ganz wohlig, denn ich merkte, dass ich entspannt und zufrieden war.

Dabei war es ein ganz normaler Abend. Der Mann und ich hatten zuvor einen Termin beim Rechtsanwalt (gut, dass ist nicht normal, aber notwendig.), waren dann noch schnell einkaufen und nahmen den sehr sehr müden Keks aus dem Händen der Oma in Empfang. Ich machte schnell Abendbrot für das Kind, setzte mich mit dem Kind an den Tisch und der Mann schraubte die Haken für den Spiegel überm Esstisch in die gestern einzementierten Dübel. Das Kind und ich hatten also was zu gucken.

Danach brachten wir die Maus ins Bett, ich räumte auf, der Mann bastelte uns nen Salat zusammen, den wir – wie in den letzten fast 4 Wochen eigentlich immer – draußen aßen. Wir aßen und quatschten, danach machten wir eine Shisha an und ich las ein paar Seiten in einem Buch. Ich habe gelesen! Abends. In einem Buch. Die ersten 169 Seiten in diesem Buch habe ich seit Jahresanfang jeweils in Arztpraxen-Wartezimmern gelesen, keinesfalls aber Abends. Dafür war vor dem Umzug zu viel zu tun und/oder ich war zu erschöpft. Da ging allenfalls noch ne Runde Timeline lesen und das wars dann.

Als wir dann gestern Abend rein gingen und uns fürs Bett fertig machten, kam mir eben dieses Feierabendgefühl in den Sinn. Welch‘ ein Luxus, abends so richtig entspannen zu können. So so so schön.

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