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Heute hatten wir das jährliche Entwicklungsgespräch in der Kita. Ich war im Vorfeld sehr neugierig zu hören, was die Erzieherinnen uns über den Keks erzählen würden.

Im Ergebnis war für uns nichts Neues dabei. Erzieherin M eröffnete das Gespräch damit, dass der Keks wirklich ein sehr autonomes Wesen hat und mit der Entdeckung ihres eigenen Willens sehr deutlich macht, wie sie sich die Dinge und deren Ablauf so vorstellt. Es ist beruhigend, dass wir das offensichtlich alle gleich sehen. 😉 Wir haben erzählt, wie wir damit umgehen und dass es mittlerweile relativ entspannt läuft. Aber nur, wenn wir über Kooperation arbeiten und den Keks viel selbst entscheiden lassen. In der Kita läuft es auch so, da allerdings fällt es dem Keks leichter, Regeln zu akzeptieren, ohne diese ständig neu verhandeln zu wollen.
Der Keks spielt derzeit noch zu einem größeren Teil alleine (puzzlen, puzzlen, puzzlen) hat aber die Ohren überall und bekommt alles mit. Das war ein wichtiger Punkt in dem Gespräch, denn so kamen wir darauf, dass ich ja auch Probleme habe, Eindrücke zu filtern bzw. Außenhandlungen auszublenden. Ich kann viele Reize schlecht filtern und die Erzieherinnen wollen beim Keks nun ein Auge darauf haben. Ich selbst habe das bei ihr auch schon beobachtet, dass sie wie ein Eichhörnchen „springt“ und ich sie manchmal auffordern muss, mir ihre Aufmerksamkeit zu schenken und sich auf mich oder etwas anderes zu konzentrieren. Nun, wir werden das alle weiter im Auge behalten und schauen, ob man ihr da irgendwie zur Seite stehen kann.

Erzieherin L berichtete, dass der Keks sprachlich gut entwickelt ist, aber manchmal versucht, durch Telepathie (Anstarren einer Wasserflasche) zum Ziel zu kommen. Nice try. 😉

Ansonsten waren die Feedbacks zu allen Bereichen positiv und es fiel mehrfach der für mich wunderbare, schöne Satz: „Der Keks macht uns viel Freude.“

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