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Das Gloriette ist seit einigen Jahren unser absolutes Lieblingsrestaurant. Wann immer wir einen besonderen Abend haben wollen, reservieren wir dort einen Tisch. Reservieren ist auch fast immer von Nöten, denn der Laden ist wirklich sehr beliebt. Wir haben dort schon unsere Geburtstage gefeiert, unseren Hochzeitstag, ich war zum errechneten Geburtstermin dort nochmal essen, mit Weihnachtsgeld auf dem Konto oder aus anderen Gründen, die Euch nichts angehen.

Natürlich gehen wir öfters mal essen, auch mal Samstagsmittags mit Keks, aber in das Gloriette zu gehen, ist immer besonders schön, besonders gemütlich, besonders lecker.

Der Laden ist sehr individuell gestaltet und erinnert an ein Wohnzimmer im hübschen Altbau, mit hohen Decken und hübschem Stuck, wo man gerne noch ein Bierchen trinkt, weil es zu gemütlich ist, um nach dem Essen gleich wieder zu gehen. Jeder Tisch ist einzigartig und es gibt – glaub ich – auch keinen Stuhl zweimal. Es gibt eine Regalwand aus hübschen Holzkisten und verschiedene kleine Highlights, die einen zweiten Blick lohnen. Ebenso gefällt mir die Kunst von Roland Ploch, dem Lebensgefährten der Inhaberin Bille Boine. Die Kunst von Ploch hängt mittlerweile auch bei uns in der Wohnung und wir haben auch schon individuell angefertigte Bilder von ihm verschenkt. Allein für die Kunst lohnt sich also ein Ausflug ins Restaurant. Oder aber in sein Atelier in Kempen.

Aber zurück zum Gloriette. Das Essen ist ohne Übertreibung jedes Mal ein Gedicht. Ich habe dort noch nie etwas gegessen, was mir nicht geschmeckt hätte. Ich versuche, jedes Mal etwas anderes zu Essen, mit Ausnahme des Vorspeisentellers, der ein MUSS ist. Wenn ich weiß, dass wir Abends ins Gloriette gehen, dann läuft mir spätestens Mittags schon das Wasser im Mund zusammen. Der Vorspeisenteller besteht aus verschiedenen Dips, Salaten, gegrilltem Gemüse, Cigara Börek, Schafskäse usw. und ist ein Gedicht. Wir prügeln uns immer darum, den Teller möglichst gerecht aufzuteilen.

Dieses Mal hatte ich zum Hauptgang einen Salat mit Obst und Ziegenkäse mit Honig. Ein Gedicht. Sogar an die essbare Blüte habe ich mich herangetraut. Der Gatte hatte das von ihm sehr verehrte Iskender Kebap, das ihn immer wieder aufs Neue begeistert.

Ansonsten bietet die kleine, feine, mediterrane Karte stets eine Auswahl von Fisch- und Fleischgerichten, mindestens ein Pastagericht, Salate und köstliche Desserts. Ach geht doch einfach mal hin! Ihr werdet es nicht bereuen.

Eine Website oder einen Link zu Facebook kann ich nicht einstellen, denn Billie Boine setzt ausschließlich auf Mundpropaganda – und der Erfolg gibt ihr Recht! Sie braucht das Internet nicht, der gemütliche Laden, ihre stets sympathische Art und das leckere Essen sprechen für sich. Wer etwas mehr über die Chefin erfahren möchte, kann das in der Krone (Seite 49) nachlesen. Es ist sehr interesssant, dort etwas über ihren ungewöhnlichen Werdegang zu lesen.

Ich versuche, ihr den Link nun trotzdem übers Internet zukommen zu lassen. 😉

Gloriette
Westwall 11
47798 Krefeld
Telefon: 02151-6584697

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