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Das Wochenende begann am Freitag Nachmittag mit einem Abstecher in den Garten, auch wenn es eher ungemütlich und kalt war, war dem Keks und mir doch noch nach etwas Gartenzeit.

Die Nacht auf Samstag war dann sehr anstrengend und der Schlaf zerhackt, wie ich später feststellte, war mal wieder Vollmond.
Dummerweise hatte ich kurzfristig zugesagt, mit einer Freundin zu trödeln, ihr hatte die ursprüngliche Trödelbegleitung abgesagt. Nun, Spontanität ist halt mein zweiter Vorname, also stand ich auch Samstag sehr früh und sehr gerädert auf. Tatsächlich war es dann aber schön, mit der Freundin mal wieder in Ruhe zu quatschen und das Wetter war auch Bombe, was will man mehr. Mehr Umsatz, das wäre noch schön gewesen, aber wir hatten einen nicht ganz so guten Standort, woanders wäre es sicher besser gelaufen.

Nachmittags sind wir dann mit dem Keks zu einem Sommerkonzert in den neu gestalteten Stadtgarten gegangen. Das Wetter passte, die Stimmung, die Musik… Wobei wir fast nur noch den spontanen Jam-Teil mitbekamen, weil wir aufgrund des Autoschläfchens vom Keks nicht pünktlich waren. Aber auch 30 Minuten musikalische Früherziehung sind besser als nix.

Abends haben der Mann und ich einen ßpanißen Abend gemacht, mit lauter Leckereien (Merguez, Chorizo, Datteln im Speckmantel, Käse, Oliven etc) und gutem Wein und haben den Abend draußen essend, quatschend und Fussball schauend verbracht. Irgendwann schlief ich aber fast im Sitzen ein und habe das Elfmeterschießen vom DFB-Pokalfinale beim Zähneputzen gehört. Naja, am Ende gewinnen die Bayern… *augenroll*

Der Sonntag startete entspannt, der Keks und ich frühstückten draußen, der Gatte hat in der Zeit Köder gebadet geangelt (und nix gefangen). Mittags sind wir dann nach dem obligatorischen Sonntags-Bade-Tag vom Keks zum Hoffest auf Gut Heimendahl in Kempen gefahren. Das ist immer echt schön, weil das Gelände auch allein schon so toll ist. Es gibt viel zu sehen, zu kaufen (zB tolle Tomatenpflanzen, Käse, Butter, Saft), zu essen (Kuchen, Suppe, Gegrilltes, Spezialitäten uvm), man kann Kamele reiten und die Reiterquadrille ansehen.
Leider setzte kurz nach unserer Ankunft aber bindfadenartiger Regen ein und wir haben nach einer Runde bei den diversen Vogelarten und Verkaufs- und Infoständen auf den Besuch bei der Schafschur verzichtet und sind schnell wieder heimgefahren und haben lieber einen Couchnachmittag gemacht. Bzw. der Keks hat gecoucht, ich hab gebügelt, der Mann hat Spargel gezaubert.
Auf dem Hoffest war der NABU mit einem Stand vertreten, sie hatten Tierpräparate dabei – ich wusste nicht, dass Fuchsfell SO weich ist – und Aufsteller zu verschiedenen Lebensräumen und den dort vertretenen Tieren und Früchten etc. Auf einem dieser Aufsteller war ein Dachs abgebildet. Der Keks geht drauf zu, sagt „Dachs“ und der Gatte und ich gucken uns verblüfft an. Ich glaube, irgendwo haben wir ein Buch mit einem Dachs, das haben wir aber länger nicht mehr angeguckt, kann also sein, dass das Tier in der Kita aufgetaucht ist. War auf jeden Fall ein uns verblüffender Moment.
Bei dem Stand mit dem Greifvögeln kam der Falkner mit dem Uhu auf dem Arm zu den Zuschauern und ich durfte – auf eigene Gefahr – das Tier streicheln. Das war ganz großartig und ich hätte den hübschen Uhu gerne mitgenommen, aber ich weiß nicht, ob er sich so über Kasi und Frieda gefreut hätte. Außerdem mag ich keine Küken füttern, also hab ich den unausgereiften Plan gleich wieder verworfen.

Nachdem der Keks abends im Bett verschwunden ist, gabs noch Tatort, Rotweinreste und ne Shisha, dann ab im Bett. Zack, Wochenende vorbei. Es war unaufregend und vielleicht auch deshalb recht schön. Der Keks hatte kaum Wutanfälle und war sehr kooperativ und entspannt. Ich merke, wie gut das für mich ist und wie es mich entspannt, ebenso wie ich merke, dass der Keks die gute Verbundenheit zu mir genießt. ❤ Wären doch alle Tage so…

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