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„Und? Hast Du Dich gut erholt?“ Es ist der übliche Smalltalk unter Kollegen, wenn man aus einem dreiwöchigen Urlaub zurückkehrt.
Deshalb ist es verständlich, dass der Kollegin ein wenig die Gesichtszüge entglitten, als ich erwiderte: „Nein, kein bisschen.“

Natürlich war es sehr schön, drei Wochen nicht in die Nachbarstadt pendeln zu müssen und auch mal einen Tapetenwechsel dabei zu haben. Und ja, wir sind später ins Bett und haben dank Keks auch nach ein paar Tagen stets bis 8 Uhr/8.30 Uhr geschlafen. ABER: Die Nächte waren grottig. Der Keks hat einen Sprach-Entwicklungsschub in den Urlaub gelegt, dazu kam Vollmond und die Reise nach Holland (andere Schlafumgebung). Deshalb sage ich: ICH BIN NICHT ERHOLT! Also körperlich nicht. Kein bisschen. Ich bin sogar erschöpfter, als vor dem Urlaub.

Dennoch möchte ich keinen Tag zurücktauschen, denn wir hatten eine tolle Zeit als Familie und ich konnte viele schöne Momente für mich abspeichern und konservieren. Es war schön zu sehen, dass wir zu Dritt eben auch im Urlaub funktionieren und es war schön, so viel Familienzeit zu haben. Natürlich haben wir uns aber trotzdem nach 3 Wochen Kita-Schließzeit auch gefreut, als es wieder los ging…  😉 denn der Keks brauchte dringend ihre Freunde zurück und angemessenes Getobe. Wir KONNTEN sie gar nicht so auspowern, wie das eben in der Kita passiert.

Unterm Strich war es also doch sehr schön und irgendwie bin ich diese Dauermüdigkeit ja eh gewohnt. Also was solls.  :mrgreen: Noch circa 14 Jahre, dann kann ich so schlafen, wie ich möchte. Wobei dann sicher gleich die senile Bettflucht einsetzt. Ich kenn mich doch…

 

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