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Irgendwie komme ich seit dem Urlaub nicht mehr so recht in den Flow zum Bloggen. Aber das kenne ich schon, es ist eine Momentaufnahmen und man hat das Recht, auch mal keinen Bock auf ein Hobby zu haben. Derzeit ist halt viel Leben, viel Termine, viel zu Organisieren, da bleibt halt was auf der Strecke. Aber so langsam kommt die Lust aufs Schreiben wieder, also ist hier alles im grünen Bereich.

Unser Wochenende hatte von allem was dabei. Am Freitag stand ich mit Kopfschmerzen auf und habe mich dann, nachdem die Familie außer Haus war, wieder hingelegt. Nichts ging mehr. Ich hab mir die Maximaldosis Tabletten reingepfiffen und bin dann Nachmittags von den Toten auferstanden, habe den Keks abgeholt und bin mit ihr in den Zoo. Wir haben eine Dauerkarte für den Zoo und haben uns erst das zuckersüße Nashornbaby angeguckt und sind dann auf den Spielplatz. Da gehe ich aus viele Gründen sehr gerne hin: Er ist sauber, der Keks kann da nicht wegkommen, es gibt eine saubere Toilette, vernünftigen Kaffee, Pommes und Eis.  😉 Also eine Reihe von Gründen, die für diesen Platz sprechen. Außerdem trifft man da IMMER irgendwen, den man kennt.

Abends war dann nicht mehr viel mit mir los und Samstag wollten wir eigentlich mit einem befreundeten Pärchen im Garten eine Regalsession veranstalten. Jeder wollte ein Regal anschleifen und weiß lackieren. Aber unseres ließ sich nicht mehr vernünftig auseinanderbauen und auch beim Anschleifen gab es Probleme. Ich war grad auf dem Weg zum Gartencenter mit dem Keks, weil ich den Balkon neu bepflanzen wollte, da klingelte das Telefon: „Fahr mal zu Ikea durch und kauf ein neues Regal.“ Ähm. Samstagsmittags. Monatsanfang. Neuer Katalog. Ikea. Alleine mit Keks und nur mit zwei Augen ab Werk ausgestattet hatte ich doch etwas Respekt vor diesem Ausflug, weil ich ja „erstmal gucken“ musste. Aber, der Keks war SUPER drauf und hat alles gut mitgemacht. Wir haben dann kein Regal, sondern einen Hochschrank mit Tür gekauft. War eh viel schöner. Mädchenmehrheitsbeschluss.
Damit dann zurück nach Hause, zum Aufbau. Sieht hübsch aus. 😉

Leider war der Keks total wund und etwas unleidlich und übel gelaunt, wenn es ans Wickeln und säubern ging, verständlicherweise. Habe lieber auch auf Duschen mit ihr verzichtet, die Stimmung war eh nicht besonders.

Abends hatten der Gatte und ich endlich mal wieder Ausgang und so fuhren wir mit Käsekuchen  ❤  bewaffnet zu einer Geburtstagsfeier. Das war so so schön.

Sonntag ging der Gatte morgens angeln und kam dann mit Brötchen zurück. Der Keks hatte Hummeln im Hintern, wir konnten unsere kleine Landpartie zur Milchtankstelle mit ihr aber Gott sei Dank so lange hinauszögern, bis es aufgehört hatte, wie aus Eimern zu gießen. Wir machten also einen kleinen Ausflug und waren rechtzeitig vor dem nächsten Regenguss wieder zu Hause. Ich hab dann gebügelt und der Rest hat geknetet. Wie so ne Spießerfamilie. Oh.

Abends nochmal beim Duschen ausgesetzt, Abendbrot, Sandmännchen, Kind ins Bett, Tatort.  😉 Das wars.

Es war so durchschnittlich das Wochenende und genau das war das, was mir daran so gut gefallen hat. Viel Zeit füreinander, unabhängig von der Laune, und weitestgehend normale Aktivitäten. Mehr braucht man oft nicht, um sich zu Hause zu fühlen.

 

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