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Hinter uns liegt ein feiertagsverlängertes Wochenende und unterm Strich kann ich dieses als außerordentlich schön und außerordentlich schmerzhaft bezeichnen. Aber der Reihe nach:

Freitag:
Ich hab den Keks abgeholt und wir haben gemeinsam ein paar Besorgungen erledigt, haben eine neue Fußmatte fürs Bad abgeholt, die ich bestellt hatte (und Servietten hab ich auch gekauft) und waren im Gartencenter. Denn nachdem wir aufgrund der Hitze einfach mit dem Gießen rund ums Haus nicht mehr nachgekommen sind, wollte ich den schaurigen Anblick auf den Fensterbänken beseitigen.
Als der Keks im Bett war, gab es für den Gatten und mich sein sensationelles Saltimbocca, weil ich es mir gewünscht habe.  ❤ Einfach so.

Samstag:
Der Gatte und der Keks haben die üblichen Besorgungen und Einkäufe erledigt, ich habe währenddessen die Bude geputzt. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir alle in den Garten, damit ich die Kübel bepflanze. Der Gatte hat schon mal angefangen, den Garten winterfest zu machen und der Keks hat alles gegossen. Alles. Zwischenzeitlich ging mir die Blumenerde aus und dann sind die beiden los und haben gleich noch ein paar Stiefmütterchen mitgebracht. Hatte doch zu wenig gekauft. Als wir mit allem fertig waren, haben wir noch ne Runde durch den Zoo gedreht, geguckt wie groß das Nashorn- und das Seehundbaby mittlerweile sind und dann sind wir ab zum Lieblingsspielplatz. Nach dem Abendessen und dem erfolgreichen zu Bett bringen vom Keks sind der Gatte und ich relativ früh zu Bett. Energie tanken für den nächsten Tag.

Sonntag:
Auf diesen Tag habe ich mich lange gefreut, aus mehreren Gründen. Die @meterhochzwei hatte sich zum Frühstück angemeldet, auf der Rückreise nach Hause nach ihrem Abend beim #koellesterin. Ich habe mich so unglaublich darauf gefreut, sie wiederzusehen. Es sind bestimmt 5 Jahre gewesen, die wir uns nicht gesehen hatten, aber als sie vor mir stand war mir, als sei es das letzte Mal gestern gewesen. Es war so schön, mit ihr zu quatschen, der Keks hat sich voll in sie verliebt und das hat nichts mit den super Geschenken zu tun, die sie bekam (u.a. ein Dackelpuzzle). Da stimmte einfach die Chemie. Wie gut ich das nachvollziehen kann. Mein Herz, bitte komm bald wieder.  ❤

Nachmittags drehten wir in einer kurzen Regenpause eine Runde über die Kirmes und spendierten dem Keks zwei Karussellfahrten. Da muss ich ja immer passen, mir wird selbst auf dem Kinderkarussell übel. Der Gatte durfte also mitfahren.

Abends feierte eine der beiden Tatenpanten vom Keks ihren 40. Geburtstag mit einem zünftigen Oktoberfest. Wir haben dafür gesorgt, trotz Motto viel Spaß zu haben und hatten einen schönen Abend. Endlich mal wieder in Ruhe quatschen mit alten Freunden, ne leckere Haxe verputzen und viel viel Bier und Schnaps konsumieren. Schnaps, den ich leider nein, leider gar nicht vertrage. Aber wenn die beste und älteste Freundin sagt: „Komm, einen noch!“ dann trinkste halt noch einen.

Montag:
Ich musste der Wahrheit bitter ins Auge sehen: Ich hatte den schlimmsten Kater seit mindestens 15 Jahren. Das an sich ist schon schlimm, aber wenn man nicht so richtig seine Ruhe haben kann, ist das beinahe wie Sterben. Aber an dieser Stelle ein großes, großes Lob an den Gatten. Er hat den Keks viel bespaßt und beschäftigt, die beiden waren so toll im Flow miteinander gestern, und er ist mit ihr um 14 Uhr zu einer ganz großen Runde verschwunden, zur Milchtankstelle und zum Hülser Berg, Wildschweine gucken und füttern. Danach waren die beiden noch ein Eis essen und der Gatte hat mir dann dankenswerterweise noch ne kalte Cola von der Tanke besorgt. Cola brauche ich nur bei starken Kopfschmerzen. Und – so wie damals – bei nem ausgeprägten Kater. Ich habe genau 4 produktive Sachen gestern zustande gebracht: Bolognese kochen, duschen, eine Maschine Wäsche anstellen und vor dem Schlafengehen die Küche aufräumen. Ansonsten habe ich nur dekorativ und leidend rumgelegen. Man ey. So ein Anfängerfehler in Kombination mit auch meinem fortgeschrittenen Alter muss wohl bestraft werden. Ich bin kein Partyanimal mehr. *seufz*
Es ist schade um den Tag, den ich verloren habe, denn ich wollte auch gerne Esel und Pferde streicheln und vernünftige Zeit mit der Familie verbringen. *doppelseufz*

 

 

 

 

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