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Am Freitag hat meine Mutter den Keks aus der Kita abgeholt, weshalb ich bisschen länger gearbeitet habe und dann bin ich gleich vom Büro aus zur Geburtstagsparty von Mo. Was hab ich mich gefreut auf diesen Abend. Es ist ja bekanntlich kein Geheimnis, dass ich Mo in mein Herz geschlossen habe, aber es waren noch viele andere liebe Twitter-Menschen da, auf die ich mich ebenfalls gefreut habe. Unter anderem die Murmelmum, die ein hübsches Selfie von uns machte. Endlich war mal Zeit, mit der einen oder dem anderen zu quatschen. Ich habe eine interessante Familienchronik gehört, wir haben über Ansprüche und Definitionsfragen disktuiert und uns – so glaube ich – köstlich amüsiert. Danke für den schönen Abend, liebe Esther, Julia, Sepp, Karl, Zora, Place4memories, und die Grafen.  Leider musste ich irgendwann los, denn wir hatten schon ewig Karten für eine Spätvorstellung von „The Big Lebowski„. Eigentlich waren der Gatte und ich schon viel viel zu müde, aber geplant ist geplant, man muss die Anwesenheiten eines Babysitters halt nutzen.

Und wie das dann manchmal so ist, stand der Keks am Samstag schon vor 7 Uhr neben dem Bett und war kuschelig. So ist das, wenn die Eltern Ausgang hatten, aber ich fands ehrlich gesagt auch ganz schön. Es ist ja erstaunlich, an wie wenig Schlaf sich so ein Körper gewöhnen kann. Wir trödelten durch den Vormittag, aber dann wurde die Zeit etwas knapp und meine Mutter schnappte sich den Keks für einen Ausflug auf den Markt, in den Zoo, zum Pommes essen, einkaufen etc., während der Gatte und ich zu Hause wuselten, kochten, buken, putzten, aufräumten. Zwischendurch fuhr ich ins Ballongeschäft, die Dekoballons für den Keks holen und der Gatte fuhr die neuen Kindersitze abholen, die nun auch Donnerstag endlich ins Geschäft geliefert wurden. So gegen 17.30 Uhr waren wir mit allem durch und echt platt und die Aussicht auf den sicher anstrengenden Partysonntag brachte uns auf die Idee, auf den Weihnachtsmarkt zu entschwinden. Wir haben meine Mutter angerufen und nach der Stimmung beim Keks gefragt und da sie Bombe drauf war (und uns nicht vermisste) sind wir gen Glühwein aufgebrochen und haben dann noch spontan in einer Trattoria gegessen. Als der Keks schlief, sind wir heim und haben noch ein bisschen vorbereitet und vor allem dekoriert und die Geschenke eingepackt für die große Party am

Sonntag. Wow, drei Jahre ist der Keks nun schon alt und ich war ganz sentimental an dem Tag. Schön sentimental. Und so stolz auf den Keks. Was sie schon alles kann! Und wie sie sich gefreut hat, eine wahre Wonne. Sie hat auf jeden Fall ne schöne Party gehabt und stimmungsmäßig wirklich lange durchgehalten. Erst als bis auf einen kleinen Gast alle weg waren, kippte die Stimmung. Trotzdem war es auch ein schöner Abend mit ihr und ich bin ganz beseelt, dass sie so offensichtlich einen schönen Tag hatte. Da ich in der Nacht wunschgemäß zu ihr rüberwanderte, hatte ich den Moment des Aufwachens ganz für mich allein und war die erste Gratulantin. Das war ein sehr schöner, inniger Momet. Danach haben der Papa und die Oma gratuliert und wir haben schnell im Wohnzimmer alle Kerzen angezündet. Der Keks war für einen kurzen Moment etwas überfordert und erschlagen von der ganzen Deko und den Kerzen, aber nach ein paar wenigen Minuten war alles verkraftet. 😉

Mittags ist der Gatte mit ihr und den kleinen Gästen nebst deren Eltern ne Runde durch den Zoo (Bewegung! Frische Luft!), während ich zu Hause das Buffett aufgebaut habe und dann ist die ganze Rasselbande bei uns eingefallen. Es war ganz schön was los und ich fand das toll, ich hab eh gerne die Bude voll und fand die Stimmung wirklich schön. Es war ein toller Geburtstag. (Ich wiederhole mich, hm?). Der Keks hat tolle Geschenke bekommen: Ihr heiß ersehntes Klack-Spiel, ein Kinder-Opinel, mit dem sie dann gleich Morgens ihren Kuchen angeschnitten hat, eine neue Werkbank, ein paar Spiele und Bücher und von uns einen Tonie. Am liebsten würd ich mir den heute Abend leihen und mir auch mal eine Geschichte vorlesen lassen.
Nachdem die Kita-Muffins für die heutige Kita-Feier gebacken und verziert waren, hieß es dann endlich endlich, Füße hoch, Adventskranz auf den Tisch und Fump. Was für ein Wochenende.

Ich bin jetzt Mutter einer Dreijährigen. Puh.

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