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(Meine liebe M. Hier ist Deine Bildzeitung. <3)

Das Wochenende startete wieder mit einem Freitag, aber da der Keks schon seit ein paar Tagen krank war, nicht mit dem Abholen aus der Kita. Ich fuhr nach der Arbeit schnell einkaufen, traf zufällig @zweieiich und hielt einen kurzen Plausch mit ihr. Zu Hause bekuschelte ich den kranken Keks und ging dann abends mit dem Gatten total unmotiviert und übermüdet zum Scheinheiligabend-Konzert in die Kufa. Das Konzert von Mondo Mashup Soundsystem und Provinztheater war wirklich gut (wenn auch mal wieder mit schrecklichem Sound abgemischt, liegt aber am Veranstaltungsort), aber wir sind weit vor Ende wieder gegangen, weil wir einfach total kaputt waren. Dennoch war es gut, den Ausgang wahrzunehmen, denn wer weiß was morgen ist. Mein neues Motto: Einfach machen.

Am Heiligmorgen konnte ich es danke des Gatten erstmal ruhig angehen lassen und dann haben der Gatte und ich uns in die Vorbereitung für das Abendessen gestürzt. Bzw hat er mit dem Keks die allerletzten Besorgungen gemacht, zB die Blumen für die Schwiegermutter abgeholt, die Runde zum Metzger und zum Bäcker gedreht und dann ging es in der Küche los.

Der Keks musste vor der Bescherung mit Oma und Opa einen kleinen Spaziergang machen (und sie wollte einfach nicht gehen…), damit ich dem Christkind die Tür aufmachen kann. Der Papa ist ja schließlich in der Küche beschäftigt gewesen, also musste ich das machen und konnte nicht mit vor die Tür. Am Ende ließ sie sich überzeugen und ich drapierte Geschenke und neues Puky-Laufrad unterm Baum. Nach der Bescherung gab es Feldsalat mit Granatapfelkernen, Gänsekeulen mit Rotkohl, Rosenkohl, Klößen, Vanillemaronen und der abartig leckeren Soße, die der Mann jedes Jahr zaubert. Ein echter Gaumenschmaus. Zum Nachtisch gab es Spekulatiusparfait und Schokokuchen. Gegen 22 Uhr sind die Schwiegereltern heim, ich zog mir den Schlafanzug an und wir guckten beim letzten Glas Rotwein noch eine Folge #OITNB.#

Am nächsten Tag fuhren wir Mittags zum Stall auf einen kleinen Besuch beim Pferdekumpel und ich habe sehr interessiert den Kühen bei der Massage zugesehen.
Aufgrund der absolut kackigen Stimmung beim Kind (dank der Unterredung auf Twitter mit @gewuenschkind und dem Nachlesen im Buch weiß ich, dass wir es mit einem Blitzableiter-Tag zu tun hatten) blieben wir nicht sehr lang. Ich stellte mich dann erstmal in die Küche, um die Bolo aufzusetzten, damit sie genug Zeit zum kochen hat und dann bauten der Gatte und ich unter ein wenig Hilfe vom Keks unser neues Bett auf. Abends schlugen wir uns dann den Bauch voll und gingen nach einer Folge #OITNB dann irgendwann pennen. Voll schön, so ein Feiertag ohne Verpflichtungen und mit viel freier Zeit.

Am Montag, am zweiten Weihnachtstag frühstückten wir gemütlich und ausgiebig und fuhren Nachmittags zum Patenkind vom Gatten und den Eltern und trafen da die anderen Paten und hatten eine sehr schöne Zeit. Die Gastgeberin versteht es, eine gemütliche Weihnachtsatmosphäre zu zaubern, macht aus „es gibt nur Kartoffelsalat und Würstchen“ ein nettes kleines Buffet und ich habe es sehr genossen, dort zu sein. Vor allem, weil der Keks mit den zwei Kindern zwischendurch mal zum Spielen verschwunden ist und viel Spaß hatte. Man merkt, dass ihr die Kita und ihre Freunde fehlen. Sie sagt auch jeden Tag, dass sie dort hin willl. Und so freute ich mich über eine kleine Pause und der Keks über Spielkameraden. Der Gatte hatte Gin Tonic.

Abends kam die Schwiegermutter, weil der Gatte und ich schon wieder (!) ausgehen wollten. Aber dann bekam der Keks einen Hustenanfall, vom dem sie sich übergeben musste. Dann wollte sie mich nicht gehen lassen. So gar nicht.  Also brachte ich sie kurzerhand und alleine ins Bett, sie war nämlich hundemüde und jede weitere Aufregung hätte gar nichts gebracht. Als sie dann (ziemlich schnell) schlief wollten wir gerade los, da kam sie aus dem Kinderzimmer und brüllte, ich solle nicht gehen und hustete und kotzte wieder und dann war mir klar, ich gehe hier heute nicht weg. Ich lasse mein Kind nicht so zurück, so aufgewühlt und so traurig. Nicht für ein Konzert, nicht für den Papst, für niemanden lasse ich mein Kind so zurück. Der zweite Versuch, sie zum Einschlafen zu kriegen, dauerte dann ungleich länger: Noch mehr lesen, noch dies, noch das. Klar, sie war verunsichert, ob ich gehen würde, aber ich hatte schon längst den Jogger wieder an, mich abgeschminkt und versprach ihr, zu bleiben. Sie weiß, dass ich meine Versprechen immer einhalte. Irgendwann schlief sie dann, der Gatte und die Schwiegermutter verließen das Haus und ich hatte dann immerhin Netflix, Schokoeis mit selbstgemachter Karamellsoße und behaarte Freunde.

Am gestrigen Dienstag startete ich sehr lässig und im Bett gammelnd mit dem Keks, um dann Mittags mit ihr in den Zoo zu gehen. Ich hatte ein Date mit ihrer liebsten Kitafreundin ausgemacht, um ihre schwere Kitavermissung zu mildern. Die zwei waren so süß miteinander und der Keks hatte, glaube ich, viel Spaß. Außerdem kam das neue Puky endlich mal richtig zum Einsatz.

Auf dem Nachhauseweg wollten wir Pommes holen und ich dazu zu Hause wunschgemäß ein paar Fischstäbchen machen. Aber der Keks wollte unbedingt mit mir in der Frittenschmiede essen: „Mama, ich möchte hier sitzen…“ und so hatte ich mit meiner Tochter ein romantisches Pommesdate.  ❤  Der Kastenhai kommt dann ein anderes Mal in die Pfanne. Abends schlief der Keks vor ihrem Bett auf der Matte mitten im Zubettgehdings ein, sie ist wirklich immer noch nicht richtig fit. Ich hob sie dann in ihr Bett, wo sie direkt weiterschlief. Mit einem Feierabendbierchen ausgestattet faltete ich zwei Körbe Wäsche, während ich mit dem Gatten auf der Couch saß. Dieses Wäschedings ist eine unfassbare Neverending-Story.

Weihnachten 2016 und der gestrige freie Tag waren sehr schön. Danke an alle Beteiligten.

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