Schlagwörter

, , ,

Aus persönlicher Betroffenheit liegt mir das Thema Depressionen sehr am Herzen, es ist sozusagen mein Lebensthema. Rückblickend haben mich die Depressionen mehr als die Hälfte meines Lebens beherrscht, sie haben wie ein schweres Tuch über meiner Kindheit gelegen und haben irgendwann in eine existentielle Krise geführt.
Da ist es dann vielleicht nicht verwunderlich, dass ich empfindlich darauf reagiere, wenn das Thema für reines Clickbaiting missbraucht wird und jemand mit diesem Begriff um sich wirft, obwohl er (Gott sei Dank) überhaupt nicht weiß, wovon er da spricht.

Der gestrige Tag hat nun also dazu geführt, dass ich gerne eine Artikelreihe starten möchte, mit Berichten Betroffener, die ihre Sicht der Dinge erzählen möchten, die darüber schreiben, was es bedeutet, depressiv zu sein. Und nicht nur ein bisschen Neujahrsblues haben.

Schon seit Langem kann man auf Twitter unter #notjustsad lesen, was Betroffene sagen, ein wichtiger Stützpfeiler für den Austausch untereinander, der auch vermittelt „Du bist nicht allein“.
Und seit dem Suizid eines bekannten Bloggers im vergangenen Jahr habe ich beschlossen, das Thema aus der Tabuzone zu holen und darüber zu schreiben. Meine eigene Geschichte habe ich im letzten Jahr verbloggt, jetzt möchte ich hier andere Stimmen zu Wort kommen lassen.

Und wenn hier jemand mitliest, der als Betroffener Hilfe oder ein Ohr braucht, der möge mich bitte kontaktieren. ❤

Wenn Du auch einen Artikel schreiben möchtest – gerne auch anonym – auch dann melde Dich.

Advertisements