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Ein besonderes Wochenende liegt hinter uns. Aber es begann, wie alle Wochenenden damit, dass ich den Keks Freitags aus der Kita abgeholt habe. Wir fuhren nach Hause, wo der Gatte schon auf uns wartete, spielten ein bisschen mit dem Keks, sperrten den Gatten ins Wohnzimmer, um Geschenke einzupacken, bis ich dann irgendwann in die Küche musste, eine Schüssel Vanillepudding machen, der Teil der Buttercreme-Torte für den Geburtstag des Gatten werden sollte. Ich brauchte den Pudding am nächsten Morgen auf Zimmertemperatur, so dass der in aller Ruhe abkühlen konnte, während ich mich für meinen Ausgang zum Mütterstammtisch ins Lieblingsrestaurant fertig machte. Ich war dann rechtzeitig wieder zu Hause, um dem Gatten als Erste zum Geburtstag zu gratulieren, den wir am

Samstag gebührend feierten. Aber davon wusste der Gatte bis 14 Uhr nichts, denn ich hatte eine Überraschungs-Grillparty organisiert, was mich im Vorfeld einige graue Haare gekostet hatte, weil ich beruflich bedingt eigentlich gar keine Zeit dafür hatte. 😉 Ich hatte das Ganze über FB und WA organisiert und alle Beteiligten haben mir großartig dabei geholfen.
Aber von vorne: Als der Gatte das Rollo im Schlafzimmer am Samstag hochzog, rutschte mir ein lautes „Scheisse“ raus, denn es hatte über Nacht ordentlich geschneit und ich dachte erstmal nur: „Kacke, die Grillparty fällt wegen Schneegestöber aus.“ Aber das Wetter war erstmal super und – wie die Rückmeldungen, die ich mir schnell einholte ergaben – alle stellten sich auf die Witterungsverhältnisse ein.
Während der Gatte die übliche Samstagsrunde zum Bäcker, Metzger und diesmal auf meinen Befehl hin bereits früh zum Einkaufen erledigte, bastelte ich ihm seine Frankfurter Torte zusammen. Das erste Mal, dass ich Buttercreme verarbeitete, ich habe mich da einfach noch nie rangetraut, heute verstehe ich gar nicht wieso. War gar nicht so kompliziert. Ist nur nichts für jemanden, der gerade unter Zeitdruck steht – ich wollte halt fertig werden, bevor der Gatte zurückkehrt. Ich hab ne ziemliche Punktlandung hingelegt und der Gatte hat sich sehr gefreut, auch wenn die Torte erstmal zum durchkühlen raus musste….
Wir haben dann erstmal in Ruhe gefrühstückt und ich hab danach noch ein bisschen aufgeräumt und das Geburtstagsbild, das der Keks für den Gatten gemalt hat, aufgehängt. Um 13.40 Uhr bat ich die beiden ins Kinderzimmer, der Gatte sollte den Keks fertig anziehen und auf keinen Fall rauskommen, brachte ihm Schuhe und Jacke, verband ihm die Augen und führte ihn dann um 14 Uhr zum Balkon. Und – tatata – draußen standen alle seine Freunde, sangen Happy Birthday und dann ging die Party los. ❤
Wir haben echt tolle Freunde, die hatten sogar Glühwein dabei und der Holländer hatte mehrere Liter Chocomel, ne Flasche Rum und eine Gaskocherplatte dabei, so dass wir draußen heißen Lumumba hatten und die Kinder warmen Kakao. Und sehr schmutzige Jacken. 😉
Es war ein toller Nachmittag, wir haben lecker gegessen und hatten viel Spaß. Die Kinder sind irgendwann mit irgendwelchen Müttern rein (danke dafür), der Keks hat Eis spendiert und sich überhaupt großartig geschlagen und so gut wie ohne große Probleme das Spielzeug und ihr Zimmer geteilt und sich rührend um das anwesende kleine Baby gekümmert.
Am späten Nachmittag fing es an zu regnen und alle halfen schnell, das Essen in Sicherheit zu bringen und wir verlegten die Party nach drinnen und auf den Balkon. Ích fand es total gemütlich und einfach nur schön, so viele nette Menschen um mich zu haben.
Die letzten Gäste sind gegen 19.30 Uhr gegangen, der Keks schaute noch das Sandmännchen, hat tatsächlich schnell Zähne geputzt und schlief um 20.30 Uhr völlig ermattet in meinem Arm ein. Sie hat so gut mitgemacht und war den ganzen Tag gut drauf, die kleine Partymaus. In der Nacht hat sie ein bisschen geträumt, aber es gab ja auch ne Menge zu verarbeiten.
Wir haben schnell noch die Bude geputzt und aßen danach mit der Nachbarin noch ne Kleinigkeit und ich glaube, auch der Gatte ist erschöpft, aber sehr zufrieden ins Bett gegangen. Überraschung voll gelungen.

Am Sonntag kamen die Eltern des Gatten zum Geburtstagsfrühstück (früh!), spielten danach noch ne Runde mit dem Keks, während der Gatte in den Seilen hing 😉 und ich die Küche auf Vordermann brachte.
Als die Schwiegers weg waren, hat der Keks gebadet und als die Haare endlich trocken waren, sind wir zu ihrem Pferdekumpel zum Schmusen gefahren. Der Keks ist 5 Meter hinter der Haustür eingepennt, so dass wir erst zum Bauern fuhren, Eier und Kartoffeln kauften und dann den Keks am Stall erst weckten. Sie fuhr dann ne Runde Puky zum Pony, zu den Eseln und Kühen, dann gabs ne Milch und sie sagte mehrfach beim Anblick des abgeschlossenen Käsewagens, dass sie soooo gerne Käse hätte. Aber Verkauf ist Sonntags nur von 11 Uhr bis 13 Uhr und es war viel später. Aber manchmal muss man auch Glück haben, denn während wir so an der Milchtankstelle rumlungerten, fuhr ein Wagen vor den Hänger, um den Käsehänger mitzunehmen. Der Holländer und seine Frau erkannten den Käse-Keks und so bekam sie doch noch ein dickes Stück Käse geschenkt und wir konnten unsere Lieblingssorte auch noch kaufen. SO COOL war das. Und der Keks strahlte von einem Ohr zum anderen und kaute dabei selig ihren Käse.

Dann fuhren wir wieder heim, denn es kam nochmal Kaffeebesuch mit Kind. Da war der Keks diesmal nicht ganz so kooperativ beim Teilen von Spielzeug, aber dafür hatte ich nach dem Samstag tatsächlich großes Verständnis. Gemeinsames Vorlesen hat dann die Lage entschärft.

Der Gatte hat dann noch für seine lieben Kollegen einen Käsekuchen gebacken und wir sind dann vor 22 Uhr totmüde, aber sehr zufrieden ins Bett.

Ich danke allen Beteiligten für ne tolle Überraschungsparty. Ihr seid die Besten!

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