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Wir haben ja nun seit Kurzem eine Reitbeteiligung für den Keks. Das hat sich ja einfach so ergeben, das haben wir nicht forciert, auch wenn ich natürlich zugebe, dass die Pferdeliebe bei mir auf fruchtbaren Boden fällt, ich altes Pferdemädchen.

Und so ist es nun so, dass wir neben dem Treffen mit den anderen Pferdemädchen am Wochenende auch einen exklusiven Pony-Tag in der Woche habe, was ja nunmal Sinn und Zweck der Reitbeteiligung ist. Wir sind nun also Montags immer beim Kumpel, gestern zum ersten Mal.

Ich bin immer noch völlig hin- und weg, wie das gestern gelaufen ist. Ich hatte nämlich Sorge, dass der Keks nicht über die gesamte Zeit ‚bei der Sache‘ ist oder mir wegläuft, während ich mich um das Pony kümmere etc. Aber nichts davon ist eingetreten. Wir haben zusammen das schmutzig(st)e Pony von der Wiese geholt, haben ihn gemeinsam geputzt, die Hufe ausgekratzt und aufgetrenst. Der Keks hat dem Pony noch ein bisschen Huffett verpasst und dann sind wir auf den Platz. Da hatte der Keks nach ein paar wenigen Runden keinen Bock mehr zu reiten, aber das ist auch am Wochenende so. Sie liebt es, zu reiten und auch zu traben, aber noch mehr will sie eigentlich die ganze Zeit das Pony schmusen. Ich dachte mir, wenigstens ein bisschen Bewegung als gar keine. Und putzen und füttern ist ja nunmal auch unser Job, also haben wir uns anständig gekümmert.

Der Keks hat noch im Stall gefegt, von alleine den Putzkasten weggeräumt, wir haben noch etwas im Stroh gekuschelt, der Keks ist auf dem Heuballen rumgeturnt und dann sind wir nach Hause gefahren. Ich hatte auf dem Heimweg wirklich was im Auge, weil wir so schön im Flow miteinander waren. Kein „nein“, keine Diskussionen, sondern ein schönes Miteinander zwischen Mama und Tochter mit Pony. Einfach großartig. Ich habe das gestern sehr genossen und habe ordentlich aufgetankt. Mir tut der Umgang mit diesem Tier nämlich auch sehr gut und da gestern die Sonne endlich mal wieder schien, habe ich von dem Ausflug an die frische Luft eben auch sehr profiitiert.

Ich bin unglaublich stolz auf den Keks, wie liebevoll sie zu diesem Tier ist, wie umsichtig sie mit ihm umgeht und wie gut sie ihre Aufgaben erledigt hat.

Ab sofort sind Montage nicht mehr doof. Auch wenn es vielleicht nicht immer so harmonisch ablaufen wird wie gestern, alleine, dass wir dieses Mama-Tochter-Ding haben und ganz viel Zeit für uns bei etwas, das wir beide lieben, ist einfach großartig. Vor allem jetzt, wo der Frühling kommt. Das macht mich sehr glücklich, es ist mehr als nur ein kleines Glück.

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