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Wie immer startete das Wochenende am Freitag damit, dass ich den Keks aus der Kita abholte. Sie hatte sich mit einer ihrer Patentanten verabredet. Ok, wenn man es ganz genau nimmt, mit ihrem Deutschen Riesen und dem Sohn. Sorry. Ich hab mich dann halt zum Kaffee mit der Tante verabredet. Nach dem Häschen streicheln war es irgendwann Zeit, den Heimweg anzutreten. Ich hatte dem Keks auf dem Hinweg versprochen, dass wir auf dem Weg nach Hause Pommes holen, und dann zu Hause zu essen. Ich fand dann allerdings nicht unmittelbar einen Parkplatz und wir mussten etwas laufen zu den heißersehnten Kartoffelstäbchen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem griechischen Restaurant vorbei, während ich mit dem Gatten telefonierte, fragte der Keks, ob wir nicht DA essen können… Ich stotterte etwas rum und sagte: „Ach, die haben bestimmt nichtmal einen Kinderstuhl.“ Und der Keks so: Challenge accepted – geht rein und sagt zum Kellner: „Hast Du einen Kinderstuhl?“ Er hatte und ich kam irgendwie nicht mehr aus der Nummer raus. Ich war total verdaddert und legte erstmal auf, während der Keks Jacke, Schal und Schuhe (!) auszog, sich in den zwischenzeitlich bereitgestellten Kinderstuhl schwang und der Kellnerin sagte: „Ich möchte eine Apfelschorle mit blauem Strohhalm und Pommes mit Ketchup UND MAYO!“ Blick zu mir: „Bitte“. Ich hab dann auch schnell gewählt und saß mit meiner sehr aufgeräumten, gut gelaunten und gesprächigen Tochter beim Essen. WIR SIND ZUSAMMEN ESSEN GEGANGEN. In einem richtigen Restaurant, Freitagsabends. Ich konnte es die ganze Zeit eigentlich nicht so richtig fassen. Wir waren allerdings auch wirklich schön im Flow miteinander und die Bedienungen als auch die Chefin des Restaurants waren sehr nett zu mir und dem Keks. Die fanden das alles auch irgendwie sehr süß und witzig.
Ich hab dann noch gefragt, ob ich noch Zeit für einen Espresso habe oder ob der Keks sofort nach Hause möchte: „Darfst Du Mama.“ Hach. Ehrlich, ich hab den ganzen Rest des Abends im Kreis gegrinst, so schön war das.

Am Samstag gab es nur ein kleines Frühstück, dass für den Keks aus Vanillepudding mit frischen Himbeeren bestand. Man muss auch mal Pudding frühstücken.
Danach sind der Keks und der Gatte einkaufen gefahren, während ich Hausputz machte (ua. habe ich den Backofen gereinigt – und ich hasse das) und haben beim Großmarkt-Streetfood-Vietnamesen zu Mittag gegessen, ich habe bewusst ausgesetzt, weil wir – nachdem wir Nachmittags am Stall waren – Abends Besuch hatten. Super Besuch, die Mädels haben nämlich Essen mitgebracht (!), Kartoffelsalat nach einem Tim Mälzer-Rezept und Frikadellen. SO LECKER! Ich war für den Nachtisch zuständig und so gab es Vanillepudding, Schokoladensoufflés und Karamellsauce. Im Anschluss haben wir mit dem Keks alle gespielt, bis Sandmännchenzeit war. Der Keks hat sich (hauptsächlich) von den Mädels ins Bett bringen lassen, vorher bettfertig machen lassen, einschließlich Zähne putzen, ich war nur noch für das finale Händchen halten zuständig. Das war mal sehr entspannend für mich.

Am Sonntag sorgte das trübe Wetter dafür, dass wir uns erstmal alle ins Bett kuschelten mit ein bisschen Netflix und Uno. Dann irgendwann erbarmte sich der Gatte und holte Brötchen, wir frühstückten (die Eierkerze hatte der Keks sich Samstag beim Einkaufen ausgesucht), danach gabs noch ein bisschen Couch, spielen und baden für den Keks. Nachdem die Haare trocken waren, sind der Gatte und der Keks in einer Regenpause in den Zoo gefahren, ich hatte dann Netflix und Bügeln auf dem Programm. Ich gucke gerade, wann immer es geht und das ist nicht oft, The Good Wife. Weiß gar nicht, warum ich „damals“ damit aufgehört habe. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Bolo (ein Hoch aufs Vorkochen) und dann haben wir noch ein bisschen aufgeräumt als der Keks schlief und ich bin auch frühzeitig ins Bett.
Bevor der Keks ins Bett ging, muste sie übrigens dringend noch den Kater untersuchen. Gott sei Dank ist das ein tiefenentspanntes Tier.

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