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Das Wochenende begann letzten Freitag mit einem kränkelnden Kind, der Keks hatte erhöhte Temperatur. Leider war die Oma auch außer Gefecht, der Gatte hatte eine wirklich wichtige Besprechung und ich hatte eine Vertretung zugesagt. Kurz überlegt, große Tasche geschnappt, Turnmatte, Decke, Verpflegung, UNO etc eingepackt und dann bin ich mit dem Keks ins Büro gefahren. Dort gab es zunächst ein Restefrühstück von Altweiber zu vertilgen, leider hatte der Keks keinen Appetit. Danach konnte ich mit Unterstützung der Kolleginnen (eine Oma und eine geübte Patentante) zumindest die dringendsten Aufgaben erledigen.
Gegen Mittag sind wir gefahren, der Keks hat im Auto ein Nickerchen gemacht und sich dann eine Runde Zoo gewünscht. Allerdings im Buggy, darauf hat sie bestanden, sie war zu kaputt zum Laufen. Die frische Luft und ein kühlendes Eis haben vorübergehend geholfen, bis sie dann Abends wieder hochfieberte und dann für die nächsten 13 Stunden im Bett verschwand. Sie hat sich gesundgeschlafen und somit konnte der

Samstag ganz entspannt gestartet werden. Wie üblich mit einer Runde Bäcker und Metzger, während ich daheim die Bude putzte. Dann haben wir Mittags am Großmarkt vietnamesisches Streetfood gegessen und im türkischen Lebensmittelgeschäft für den Folgetag noch etwas eingekauft. Der Kassierer war super toll mit dem Keks. Er hat erstmal gefragt, wie sie heißt und ob sie ihm helfen kann. Dann hat sie am Ende des Laufbands sitzen dürfen und die Tüte aufhalten, in die er die Einkäufe packte und mit ihr darüber gefachsimpelt, was wir da so alles einkaufen. Es war so schön zu sehen, wie entspannt auch die anderen Kunden im Laden waren. Alle haben gelächelt und warteten gern, bis der Keks fertig eingekauft hatte.
Im Anschluß waren wir noch ne Runde auf dem Spielplatz und NOCHMAL einkaufen, weil der Gatte und ich Bock auf Eis mit Karamellsauce hatten und der Keks ihren Eisvorrat auch auffüllen musste. Dann kam irgendwann das Sandmännchen, der Keks ging ins Bett und der Gatte und ich auf die Couch.

Sonntag starteten wir gemütlich mit einem Sonntagsfrühstück mit Ei. Mit dem für mich perfekten Frühstücksei, das Weiße noch ein bisschen flüssig und das Gelbe auf jeden Fall. Nach dem Frühstück hat der Keks gebadet und ich danach (in frischem Wasser!) auch nach langer Zeit mal wieder. Aus Notwehr, weil ich total verspannt war und dolle Schmerzen hatte.
Nachdem wir alle sauber waren, haben wir uns auf dem Weg zum Pony gemacht.  Der Keks wird immer besser beim Traben, sie kann das mittlerweile gut aussitzen für einen immer längeren Moment. Richtig gut.
Abends gab es Hähnchen-Spinat-Auflauf, oder wie der Keks zu Spinat sagt: Pischnaat. ❤

Montag haben wir etwas länger geschlafen, der Gatte und der Keks sind los zum Bäcker und dann gabs Frühstück. Kaum dass wir fertig waren, bekamen wir lieben Kaffeebesuch und danach ging es dann zum Rosenmontagszug. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter und der Keks hat ordentlich Kamelle abgestaubt. „Wir stauben hier ab, Mama“. Hihi. Das war süß. Danach sind wir heim und machten ein schönes, spießiges Kaffeekränzchen, mit Eierlikörberlinern für den Gatten und mich und mit einem Krümelmonsterberliner für den Keks. Kurz danach saßen wir schon wieder im Auto, denn Montags ist ja auch unser Stall-Tag. Wir hatten richtig Glück, ich hatte das Pony gerade fertig, da hörte es auf zu regnen und wir konnten die Regenpause auf dem Platz nutzen. Der Keks hatte nicht so richtig viel Bock auf Reiten, so dass ich mit dem Pony alleine etwas longieren üben konnte. Ich brauche auch definitiv noch mehr Unterricht, denn heute habe ich etwas Muskelkater. Meine Körpersprache zum Pony ist noch nicht so super und ich stehe noch ab und zu falsch, nicht an der Schulter, sondern zu weit am Kopf, die Paraden kommen manchmal zu spät, aber ich übe ja noch.
Auf jeden Fall hat es trotzdem Spaß gemacht, die Ponys, Esel und Ziegen zu besuchen und wir genießen diese Ausflüge so sehr. Abends gab es für den Keks was Schnelles zu Essen und für den Gatten und mich später eine Candlelight-Tiefkühlpizza. Dann habe ich noch für heute vorgekocht und bin ins Bett geplumpst.

Es war ein schöner „Karnewald“ und ich hatte Spaß zu erleben, wie der Keks dass das erste Mal richtig erlebt. Und wir singen jetzt immer „Höppe, Höppe“ von Jeck United zu Hause.

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