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Das vergangene Wochenende startete wie immer Freitags mit dem Abholen vom Keks aus der Kita.
Wir sind von dort aus kurz zum Einkaufen gefahren und dann heim, um noch ein bisschen aufzuräumen, bevor die Nachbarin zum Essen kam. Wir hatten sie als Dankeschön eingeladen, weil wir fast zwei Wochen bei ihm mitwaschen durften, als unsere Waschmaschine kaputt und die neue noch nicht da war. Den Gatten hatte ich erfolgreich dazu angestiftet, sein sensationelles Saltimbocca alla romana mit Spaghettia alio e oglio zu machen. Ich habe dieses Gericht noch bei keinem Italiener so gut gegessen und werde den Versuch auch gar nicht wieder starten. Die Nachbarin sagte auch, sie hätte ewig nicht mehr so gut gegessen. ❤

Auf den Samstag hatte ich mich schon wochenlang gefreut. Ich war eingeladen zu einem Kreativtag, um unter Anleitung in einer Gruppe von Mädels im Rahmen eines Workshops zu malen. Ich wusste also gar nicht genau, was mich erwartet, aber ich hatte schlimme Befürchtungen, wenn ich an meine Kontakte zur Malerei zu Schulzeiten dachte. Ich bin mir sehr sicher gewesen, nicht kreativ zu sein und etwas „zustande“ bringen zu können. Spoiler: Doch.
Ich kannte am Samstag nur das Geburtstagskind, aber ich hatte kein Störgefühl, denn ich fand den Austausch im Vorfeld in der WhatsApp-Gruppe (sic!) sehr entspannt. Mein Gefühl wurde nicht getäuscht und so saßen am Samstagmorgen nach der Anreise 8 Mädels beieinander, die vor allem die Freundschaft zum Geburtstagskind verband, teilweise auch Freundschaften untereinander. Damit alle untereinander die Chance hatten, sich kennenzulernen, machte das Geburtstagskind eine Vorstellungsrunde und erzählte, wen sie woher kennt. Und sie fand dafür für jede Einzelne unglaublich schöne, wertschätzende und liebe Worte, dass reihum Tränen flossen. Vor lauter Rührung. Auch bei mir, denn zu fühlen, dass man wirklich gewollt ist, so wie man ist und genau richtig, da wo man gerade ist, das ist einfach nur ein wunderschönes Gefühl. ❤ Ich danke Dir dafür.
Die Kunst tat dann ihr übriges und setzte weitere unerwartete Energien frei. Ein paar Worte der Malerin berührten mich an einem sehr tiefen, wunden Punkt, so dass ein paar weitere Tränen bei mir flossen. Verrückt, wer hätte das gedacht, als es im Vorfeld um ein bisschen malen ging…

Der Tag hat auf jeden Fall viel bei mir in Bewegung gebracht und mich sehr in meinem Weg bestärkt und daran sind die mir zugewandten Mädels, die Umgebung, das Wetter und die Kunst schuld. ❤ Apropos Umgebung, wir haben auf Schloss Wissen im Atelier von Bettina Hachmann gemalt. Wer wirklich schöne Kunst für sein zu Hause sucht, der ist dort bestens aufgehoben. Guckt es Euch an im Rahmen der Landpartie am Niederrhein an, das Atelier hat am 10. und 11. Juni jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Danach hätte ich eigentlich gut ins Bett gehen können, denn emotionale Arbeit, verstärkt durch Tränen, macht sehr müde. Aber nichts das, ich war auch noch zum Twittertreffen verabredet, mit @ihrzu, @meinzu, @groteruetze, @c.corneliusz und @inaktion nebst Gatten. Leider fehlten ein paar Teilnehmer der illustren Runde, aber wir suchen schon einen Folgetermin. Wir waren beim Griechen am Großmarkt essen, weshalb wir unter dem #RobinsonKRouzo twitterten. Und Ouzo tranken. Im Anschluss sind wir noch in die Kulturrampe zu einem Konzert der Elvis-Revival-Band D.W. King and the Cosmic Crooners. Danach sind der Gatte und ich sackmüde und etwas bettschwer heim. Leider war der Keks am

Sonntag bereits um kurz nach 7 wach, was leider von meinem Kopf mit Kopfschmerzen goutiert wurde. Naja. Ich bin zu alt für Alkohol. Vor allem in Kombination mit zu wenig Schlaf.
Nachmittags fuhren wir zum Pferdekumpel und die frische Luft hat dann wirklich gut geholfen. Nach dem Stall haben wir ein wenig im Garten gearbeitet, der Gatte hat gepflanzt, ich hab gekehrt und geschrubbt und der Keks hat gegossen. Alles.

Es war besonders für mich ein herausragendes Wochenende. Sehr intensiv.

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