Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle zu diesem Konzert in Worte kleiden soll. Ich bin immer noch TOTAL geflashed. Ich habe in meinem Leben schon wahrlich viele Konzerte besucht und Livemusik gehört, aber das war mit Abstand eines der besten.

Und wir sind auch nur hingekommen, weil der Rampenchef Pille uns am Samstag den Mund wässrig geredet hat und ich weiß, dass man sich auf sein Urteil stets verlassen kann. Außerdem war er so enthusiastisch, da konnten wir nicht nein sagen. Und was HABEN wir uns gefreut, auf ihn gehört zu haben.

Josh Hoyer und seine Band sind us-amerikanische Künstler, er ist vor wenigen Tagen (leider) erst bei der amerikanischen Version von „The Voice“ ausgeschieden. Ich habe hier mal zwei Auftritte verlinkt:

Man bekommt eine Ahnung, was dieser Typ für eine Ausstrahlung und Power hat, aber das ist kein Vergleich zu der Bombe, die der Typ mit seiner Band auf der Bühne zündet.

Das Magazin „No Depression“ sagt über ihn: „If James Brown and Otis Redding had a love child, it would be Josh Hoyer“. Das ist eine Superlative und mir fallen bestimmt noch mehr ein. Das war Soul und Funk vom Feinsten und ich alter Körperklaus habe sogar getanzt und mich rhythmisch zur Musik bewegt, das will was heißen. Wen dieser Typ kalt lässt, der hat kein Herz.

Der WDR schreibt (mit dem gleichen Zitat):

“ Soul, Funk und R&B werden vom Sextett aus Lincoln, Nebraska, auf eine Art kombiniert, die die Motown- und Stax-Vorbilder würdigt, aber nicht aus den Augen lässt, dass man sich ohne Not keine musikalischen Grenzen setzen sollte.
Musikalische Stile und Epochen werden fröhlich bereist, ob New Orleans, Philly oder San Francisco. Ihr Ziel: das Publikum zum Tanzen zu bringen. „Wenn James Brown und Otis Redding ein Kind der Liebe gezeugt hätten, wäre es Josh Hoyer“,  schreibt das amerikanische Magazin „No Depression“. Der  Sound von Hoyer und seiner Band Soul Colossal sei „so groß und so funky und verschwitzt energetisch, dass er durch die Lautsprecher kriecht, nach dir greift und dich schüttelt bis du dich nicht mehr widersetzen kannst und dich zu diesem einnehmenden Groove bewegst“. Das geht weit über eine bloße Soul-Revue hinaus.“

Hier eine etwas schnellere Nummer:

Und hier eine schöne Soul-Nummer:

Wer heute Abend spontan ist, sollte sich überlegen, ins Zentrum Altenberg in Oberhausen zu gehen, und sich von Josh Hoyer durchschütteln zu lassen.

Advertisements