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Das Wochenende startete am Freitag wie immer damit, dass ich den Keks aus der Kita holte. Danach haben wir noch ein paar Besorgungen gemacht, Abendessen gabs im Garten und dann ging der Keks ins Bett.
Kaum schlief der Keks, klingelte es an der Tür und die liebe @true_uleika kam auf einen Schlummertrunk vorbei. Sie war mir auch in echt SOFORT sympathisch und wir haben einen gemütlichen Abend auf dem Balkon verbracht.

Samstag fuhr der Gatte mit dem Keks einkaufen, ich hab schnell Klar Schiff gemacht, auch eingekauft und dann sind wir zum Mittagessen zum Großmarktvietnamesen gefahren. Nach 25 Jahren schließt der Laden bald und da mussten wir noch mal dringend hin.
Während wir dort saßen, trudelte der @Nexir_Calmante mit reichlich Verspätung in Krefeld ein, ich sammelte ihn am Bahnhof ein, wir fuhren zurück zum Großmarkt und haben es dann mit Ach und Krach nach Hause geschafft, bevor ein krasser Regenschauer runterkam.
Danach sind der Gatte und der Nexi los, um Getränke und Stehtische abzuholen, während ich ein paar Vorbereitungen für das Pfingstgrillen startete. Kräuterbutter, Tomatenbutter, Salate etc.
Am Abend gab es für uns und die aus Venlo zurückgekehrte Uleika Lasagne und für alle außer dem schlafenden Keks Kaltgetränke und Erdbeertiramisu auf dem Balkon. Sehr gemütlich. Und lecker.

Sonntag Morgen frühstückten wir alle zusammen, danach gab es für alle außer meiner Wenigkeit einen Ausflug zur Milchtankstelle und zum Pony-Kumpel vom Keks. Ich hab geputzt, der Keks und die Uleika sich beim Pony unbeliebt gemacht. Der hatte wohl mal wieder den Grasguard runtergefummelt und hat nun einen bleibenden Eindruck von Uleika, die ihm das Ding wieder anzog. 😉

Als alle wieder zu Hause waren, haben wir den Garten, das Buffett und alles weitere zusammen vorbereitet und um 14 Uhr startete pünktlich das Pfingstgrillen. Der Regen allerdings auch, so dass ich bis 16 Uhr leider echt schlechte Laune hatte. Wobei ich natürlich nix für Regen kann, aber keine einzige Wetterapp hatte Regen vorausgesagt und ich fands einfach megadoof, vor allem, weil das Wetter die Tage davor (und auch gestern) super war. *seufz* Ich fühle mich dann immer verantwortlich, auch dafür, ob die Gäste wohl Spaß haben (obwohl das ja jeder selbst in der Hand hat) und sorgte mich, ob die jetzt wieder gehen oder alles doof finden etc… Und ich hasse mich dann, dass ich nicht entspannt sein kann. Mäh!
Nachdem der letzte Schauer wirklich der letzte war, entspannte ich mich aber endlich. Gemeinsames Datteln in Speck rollen mit Pluripara hat dabei auch echt geholfen.

Ich fand die Grillparty super, die Kinder hatten allesamt viel Spaß, auch wenn ein paar Grad wärmer für die Wasserspiele besser gewesen wären, der Keks hat heute eine Rotznase. Die Gäste waren wohl soweit auch zufrieden und mir hat es wieder viel Spaß gemacht, mit dem Gatten ne Party zu schmeißen.

Es war schön, die Mischung aus Freundeskreis und Twitterlingen zu sehen und vor allem zu beobachten, wie die Twitterer sich kennenlernten, gegenseitig vorstellten oder von mir bekannt gemacht wurden. Da funkte es glaub ich auch auf Anhieb. War zumindest mein Eindruck. Und es wurde wenig getwittert, was mich darauf schließen lässt, dass lieber gequatscht wurde.

Am Montag hingen wir arg in den Seilen, dennoch machte ich nach dem staubsaugen der kompletten Wohnung (hallo Rasenschnitt) ein Frühstück, hatte um 11 Uhr schon Wäsche laufen und kam so langsam im Tag an. Nachdem Uleika sich zurück in die Heimat verabschiedet hatte, machten der Gatte und Nexir den Garten wieder ursprünglich, ich versuchte das zeitgleich in der Küche. Der Keks war entweder von der Party sehr angestrengt oder schlapp wegen ihrer Rotznase, auf jeden Fall schlief sie auf der Couch ein und machte den ersten Mittagsschlaf zu Hause seit über einem Jahr. Ich nutze ihr Schläfchen noch, um den Wochenplan zu schreiben.

Danach war der Akku zumindest beim Keks wieder geladen und wir machten einen Ausflug in unseren schönen Biergarten, wir wollten dem Bayern ja ein heimisches Gefühl vermitteln, außerdem hatten wir dem Keks einen Spielplatzbesuch versprochen. Wir trafen dort eine liebe Freundin, die ich viel zu lange nicht gesehen habe und die spontan Anschluß suchte, nachdem es zu voll für einen Zoobesuch war.
Es gab Getränke, Eis und Spielplatz und einen bühnenreifen Ausraster vom Keks vor dem versammelten Biergarten, einschließlich Kreischheulen und „GEH WEG! GEH WEG! GEH WEG!“. Blitzableiter-Tag, juhu. So schön. Nicht.
Aber ich konnte es ihr am Ende des Tages nicht verübeln, sie hat sich bei der Grillparty als wirklich herausragende Gastgeberin gezeigt, für alle Kinder Eis geholt (mehrfach…), hat alle ihr Spielzeug benutzen lassen, sich in die Trampolin-Schlange eingereiht und beim Streit um ihren Rasenmäher geschlichtet und dem einen Kind wieder weggenommen und dem anderen gegeben und ist wieder abgerauscht.

Ich habe diese Szene wahrscheinlich mit offenem Mund beobachtet, wie sie da angeschossen kam, zu dem einen Kind „nein, das Goldkind hatte den zuerst“ sagte, dem Goldkind den Rasenmäher gab und wieder verschwand. Ich bin da so über die Maßen stolz auf sie, zur Hölle mit dem Blitzableiten. ❤

Abends nach dem Restegrillen – mit Gartenerdbeeren als Nachtisch – sind wir dann alle beizeiten ins Bett. Ein Partywochenende ist anstrengend.

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