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Endlich, endlich schaffe ich es auch mal bei Frau Brüllens #wmdedgt mitzumachen.

Also hier kommt der Bericht über so nen handelsüblichen Mittwoch im Tante-Emma-Laden.

6.20 Uhr irgendwas, der Wecker klingelt. Kurz danach bringt der Gatte dem Keks ne kalte Milch und mir nen Kaffee ans Bett. Ich bin heute Morgen sehr schwer im Kopf, denn wir hatten gestern Hochzeitstag und es ist in der Lieblingskneipe etwas eskaliert… Schnaps und so. Kurz vor 7 Uhr tapere ich zum Keks, lege mich neben ihr Bett und warte, dass sie sich total verpennt auf mich wirft, damit wir schmusend in den Tag starten können. Als auch der Keks halbwegs wach ist, schicke ich sie auf die Toilette, danach mache ich sie startklar für den Tag, wir suchen ein Spielzeug für den Spielzeugtag aus und das geht heute ohne Theater. Überhaupt ist das ein harmonischer Morgen, was meinem Allgemeinzustand unglaublich entgegenkommt.

7.30 Uhr verlassen der Keks und der Gatte das Haus, ich springe unter die Dusche, packe die Sachen für den Stall ein, etwas Proviant für den Tag (ua. Goldkind-Geburtstagskuchen) und staue mich zur Arbeit. *augenroll*

9 Uhr irgendwas sitze ich am Schreibtisch und füttere erstmal den Bürohund mit Leckerchen und erfahre, dass ich ab Morgen händeringend in einem anderen Bereich aushelfen darf. Kommt mir entgegen. Der Tag plätschert so dahin, bis ich mich um

15 Uhr umziehe, um zur Kita zu fahren, den Keks abzuholen und mit ihr zum Stall zu fahren. Mittwochs ist der Tag unserer Reitbeteiligung. Der Gatte kommt hinzu und wir haben alle 3 viel Spaß am Stall. Der Keks ist sehr aufgeräumt und gut drauf und verzichtet zum allerersten Mal auf Reiten in Reithose und bleibt einfach in ihrer kurzen Hose. Bislang hatte sich das in ihrem Kopf verknüpft, dass es ohne die Hose nicht geht. Ich habe ihr vorgeschwärmt, wie schön sich das warme Ponyfell an den Beinen anfühlt, vielleicht hat das überzeugt. Und sie hat sich getraut, auf dem Pony ohne Hilfsmittel zu sitzen und sich nur an der Mähne und meiner Hand festzuhalten. Ich war ganz schön stolz.

Wir fahren nach Hause, ich spiele eine Runde Grabolo mit dem Keks, während der Gatte dem Keks Abendessen macht, denn um

19 Uhr habe ich Kita-Vorstandssitzung. Was schön ist, denn ich bin überhaupt nicht müde. *gähn* Diese Vorstandssitzung zieht sich und ich bin irgendwann nicht mehr ganz so aufnahmefähig, zumal die Runde zwischendurch immer mal wieder ins „plaudern“ verfällt, obwohl alle beteuern, heute nicht so lang machen zu wollen. Trotzdem macht mir das Spaß, mich in der Kita durch die Vorstandsarbeit einbringen zu können.
Ich komme todmüde nach Hause und werden von Frikadellen-Duft empfangen. Der Gatte hat schon im Garten alles gegossen und bereitet das morgige Abendessen vor. Ich wasche die Bundmöhren und schäle sie, der Gatte macht daraus mit der Reibe Scheiben. Die Möhren wandern in den Kühlschrank und der Gatte und ich setzen uns mit einem Butterbrot auf den Balkon und quatschen noch etwas. Naja, vorher hatten wir in der Küche natürlich noch jeder eine Testfrikadelle.  Wir besprechen den morgigen Tag und freuen uns auf einen freien Feierabend, ein Glas Vinho Verde auf dem Balkon und eine Folge OITNB.

Um 23 Uhr gehen wir endlich schlafen.

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