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Das Wochenende startete diesmal unfreiwillig schon Freitagmorgen. Ich hatte übelbste Kopfschmerzen und sehr schlecht geschlafen, konnte kaum aus den Augen gucken, so dass ich mich leider krankmelden musste.
Ich habe mich dann, nachdem die Familie aus dem Haus war, nochmal hingelegt, nicht ohne vorher ordentlich was einzuwerfen. Nach viel Ruhe und Wasser trinken ging es mir gegen Mittag deutlich besser. Habe dann geduscht und gestaubsaugt und dann den Keks abgeholt, achne, vorher hab ich noch die Boxen und die Stative für die Party abgeholt.
Meine Mutter war auf dem Weg zu uns und der Keks hatte Ponykumpel-Sehnsucht. Also haben wir drei uns auf den Weg zum Stall gemacht und dann das Pony besucht. Es regnete leider in Strömen, so dass nur schmusen im Stall möglich war, aber das war auch ganz schön. Als es aufklarte, holten wir noch frische Milch und machten uns auf den Weg ins griechische Restaurant an der Ecke. Denn fürs Kochen war es zu spät geworden und Bock hatte ich auch nicht. Also aßen wir mit dem Keks auswärts, diesmal war das Essen nur leider nicht so gut. Das Gyros meiner Mutter war relativ ungewürzt und sehr trocken, mein Salat eine Frechheit für den Preis (grüner Salat, 5 Streifen Paprika, 2 Scheiben Gurke, 2 Cocktailtomaten und kleine Scheibchen Käse) von 9,50 EUR. Schade. Vielleicht eine Ausnahme. Hoffentlich.

Am Samstagmorgen starteten wir den Tag gemütlich mit einem Familienfrühstück, nachdem der Gatte und der Keks beim Bäcker und Metzger waren (ua. Partywürstchen abholen) und dann sind der Keks und die Oma auf nach Brüggen in den Tierpark gefahren und der Gatte und ich machten die letzten Partybesorgungen. Salate abholen (bei Bauer Funken, sehr lecker und empfehlenswert, Preis-/Leistung top, für das Geld hätte ich die niemals selbst machen können), Blumen abholen, Fladenbrote beim Türkischen Bäcker abholen, diverse andere Dinge noch erledigen (erstes Bierchen trinken) und dann setzte mich der Gatte wieder zu Hause ab. Er musste noch in die Metro und ich wartete auf die liebe @Soulsilence nebst Gatten. Mein 40. Geburtstag war jetzt die perfekte Gelegenheit für ein „das wird aber auch mal Zeit nach all den Jahren“. Damit ist gemeint, dass wir uns online schon so ewig kennen, dass da eine ordentliche Portion Vertrautheit ist, wir uns aber noch nie in echt sahen.

Gleiches gilt auch für die liebe @azurgrau, die mich gefühlt schon mein ganzes Onlineleben begleitet. Und dann war es nicht so, als hätten wir uns zum ersten Mal getroffen, sondern „endlich mal wieder“. So schön, wenn sie die Sympathie auch „in echt“ zeigt. Die Azurgrau brachte ebenfalls ihren Gatten mit und so saßen wir da Nachmittags noch ohne meinen eigenen, aber schon mal mit nem Bierchen und redeten. So schön.

Dann machte ich mich startklar, der Gatte trudelte auch einm während ich kurz duschte und traf auf vier fremde Menschen in seinem Wohnzimmer. Habe leider seinen Gesichtsausdruck nicht gesehen. Mist.

Wir machten uns dann als Reisegruppe auf den Weg zur Lokäschn und ich war voller Vorfreude und ganz beseelt vom bisherigen Verlauf. Ankommend gabs erstmal n Bierchen und ich hab die Blumen verteilt und viele, viele Teelichtgläser, um in der Dämmerung den Biergarten zu illuminieren. Aber da muss man bei uns aufpassen, in der Nähe zum Düsseldorfer Flughafen darf man Teelichter nicht in eine Reihe auf den Boden stellen. Sonst landet da ganz fix ne Boing. Naja, oder jemand läuft drüber.

Die Gastgeber hatten mir ne Seifenblasenmaschine spendiert und das war richtig, richtig cool und hat doch tatsächlich zu habenwollen-Wünschen vereinzelter Gäste geführt.. ❤

Nach und nach trudelten die restlichen Gäste ein und ich hatte viel zu Drücken, auszupacken und zu freuen. So so schön, ich habe mich sehr gefreut, sie alle zu sehen. Auch die liebe Suse, die ebenfalls eine weite(re) Anreise bzw. eine Übernachtung hatte und viel auf sich genommen hat, um dabei zu sein. Danke dafür (und die Einhornsocken!!). ❤

Ich hatte mit der Einladung zur Party gesagt, dass ich mir statt Geschenk gerne lieber einen Zuschuss zur Partykasse wünsche, was aber die Gäste verschiedentlich nicht davon abhielt, mir trotzdem etwas schenken zu wollen. So bedrängten 😉 sie den Gatten wochenlang, ich solle mir was wünschen. Irgendwann habe ich nachgegeben und gesagt, dass ich gerne von dem, der mag, das Lieblingsbuch kennenlernen möchte. Und warum dass das Lieblingsbuch ist, was es beim Lesen ‚verursacht‘ und so weiter. Ich lese, seitdem der Keks auf der Welt ist, fast überhaupt nicht mehr und vermisse es schlimm. Außerdem lese ich recht monothematisch fast nur Krimis und blutige Thriller, möchte aber gerne meinen Horizont erweitern, weshalb mir solche Lieblingsbücher dabei sicher helfen. Und ich freue mich nun sehr über meine neuen Bücher und die lieben Worte, die mir da reingeschrieben wurden. ❤

Der Abend war ganz ganz toll, mich hat erfreut, wie viele Menschen meiner Einladung gefolgt sind und tatsächlich meinetwegen (!) da waren. Etwas, dass ich unbedingt nochmal gesondert niederschreiben muss, weshalb das für mich so ein besonderer Geburtstag ist.

Ich danke allen für den schönen Abend, den lieben Menschen aus dem offline- und online-Leben, ich bin reich beschenkt mit tollen Menschen in meinem Leben.

Wir waren um 2.30 Uhr rotzevoll im Bett und ja, ich habe am

Sonntag sehr gelitten, als der Keks um kurz nach 7 Uhr die Nacht für beendet erklärte.
Nachdem die Übernachtungsgäste, zu denen auch die liebe @LittleB gehörte, die ebenfalls weit angereist war (und die gleich noch ne Nacht bei uns schlief) eintrudelten, machten wir Frühstück, „die Männer“ holten die Autos und die Pandas bereiteten vor. Der Keks machte kreatives Tischeabwischen mit Azurgrau und spielte das Angelspiel mit dem Gatten von Soulsilence und ansonsten jammerten wir viel rum. Aber schön wars. Mein Herz war schwer, als alle wieder fuhren. Danke, dass ihr den Ausflug gemacht habt, ihr verrückten, nicht mehr fremden Menschen aus dem Internet.

Nach der Abreise musste Little B. dringend unsere Couch bewachen und wir fuhren zum Ponykumpel, damit der Keks ne Runde reiten kann. Es stellte sich raus, dass der Keks etwas „drüber“ war, nach einem ganzen Tag mit Oma und den ‚vielen‘ fremden Menschen bei uns und die Stimmung kippte etwas. Wir fuhren dann auf Kekswunsch hin, mit Little B., in den Zoo, was ich cool fand, denn ENDLICH konnte ich mich mal live in die obersüßen Erdmännchen verlieben. Der Keks konnte sich mit dem Puky ein bisschen austoben, es gab ein Eis und die Stimmung war ok, bis wir gehen wollten. Und das dummerweise am Spielplatz in Ausgangnähe kommunzierten. Ich gebe zu, da war ich aufgrund von absoluter Müdigkeit und Gereiztheit nicht mehr so super pädagogisch unterwegs und die Stimmung kippte nochmal, aber Little B. hat geschafft, den Keks ein bisschen runterzukochen. Dann gabs Pizza für alle und nur ein kleineres Einschlafdrama und dann irgendwann die heißersehnte Nachtruhe einer übermüdeten Partymutter. 😉

Das war ein unglaublich tolles Wochenende mit vielen so lieben Menschen.

Ich habe ein gutes Leben

 

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