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Der Mann und ich, wir hatten heute einen Ausflugstag. Denn immerhin haben wir Urlaub. Wir hatten geplant, den heutigen Tag in der Nachbarstadt Düsseldorf zu verbringen, weil wir eine weiter Burger-Bude testen wollten und durch die Altstadt bummeln. Ich wollte aber nicht weitestgehend ziellos durch die Stadt bummeln, sondern gerne mit einem Ziel in die Landeshauptstadt fahren. Also hab ich gestern Abend das Weh Weh Weh bemüht und zack – siehe da, im NRW-Forum läuft derzeit eine Retrospektive der Werke von Horst P. Horst, einem der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts und der berühmte Vogue-Fotograf. Die Ausstellung hat meine Erwartungen weit übertroffen und ich bin sehr froh, dass wir heute dort waren. Düsseldorf ist nämlich der deutschlandweit einzige Ausstellungsort.

Ich habe mir intensiv das Skizzenbuch angesehen, Horst hatte das fertige Bild bzw. die Inszenierung offensichtlich deutlich vor seinem geistigen Auge und hat sie zu Papier gebracht und dann sah das fertige Foto tatsächlich auch so aus, wie er das imaginierte. Eine beeindruckende Fähigkeit.


  


  
  
  

Neben der Horst-Ausstellung wurden noch eine „versteckte“ Ausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Mareike Foecking sowie das Ausstellungsprojekt „Virtual Body“ gezeigt. Beides auch sehr interessant. Für Virtual Body konnte man eine App runterladen, die bei drei der Exponaten das Bild hinterm Bild preisgaben. Sowas habe ich noch nie gesehen und der Effekt hat mich umgehauen, ganz toll.


  
  

  

Nach dem Museumsbesuch sind wir dann durch die Altstadt geschlendert und traditionell auf ein Bierchen im Schlüssel eingekehrt.


Auf dem weiteren Weg durch die Altstadt tätigten wir zwei Lustkäufe, ich kaufte gebrannte Mandeln, weil ich dem Duft nicht widerstehen konnte und der Gatte kaufte sich einen weiß wie preisgekrönten Gin.


  

 

Und zum Abschluss unseres wirklich schönen Ausflugstages waren wir dann – wie geplant – Burger essen. Bei Burger Nr. 1, Richie ’n Rose. Et war janz lecker, aber im Burger-Ranking schaffte es der Laden nicht auf den ersten Platz.


Danach sind wir heimgefahren, das Kind aß grad zu Abend. Nachdem die Oma gefahren ist, läuteten wir irgendwann den Feierabend ein, ich begleitete den Keks in den Schlaf und jetzt sitze ich auf der Couch und resümiere den Tag. Ich muss mich wiederholen, es war toll. Warum in die Ferne schweifen…

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