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In der kommenden Nacht wird bei uns der Osterhase seinen Einsatz als Schnullerfee haben.
Er wird nämlich die Schnuller des Kindes gegen große bzw. viele Geschenke tauschen. Wir erzählen das dem Kind bereits schon seit einigen Wochen, damit es sie nicht so eiskalt erwischt, aber so RICHTIG versteht sie es natürlich nicht. Wir erzählen ihr auch, dass die kleinen Babys nun dringend ihre Schnuller brauchen und sie ja schon ein großes Mädchen ist und große Mädchen brauchen nun mal keinen Schnuller.

Es ist jetzt einfach an der Zeit, im Mai wird das Kind 2,5 Jahre alt und es sind bis auf 1 oder 2 alle Zähne da. Sie braucht den Schnuller schon sehr lange in der Kita zum schlafen nicht mehr und tagsüber vermisst sie ihn auch nicht. Also ist das nur noch eine Gewohnheit zu Hause, das Ding zum Schlafen zu nehmen.
Vor einigen Wochen hatten wir in der Kita einen Themenabend zum Thema Sprachentwicklung. Ich hatte am Rande die Gelegenheit, die anwesende Logopädin zu fragen, wann denn spätestens der Schnuller weg sollte.
Sie meinte, sobald alle Zähne da sind und das – joah, ist dann jetzt. Und sie meinte auch, jeden Tag früher ist es besser, für die Zähne, den Kiefer, die Mundflora, fürs Abgewöhnen.

Und so haben wir uns den perfekten schwarzen Peter gesucht und vor allem auch den perfekten Zeitpunkt für diese Aktion. Denn zum einen kommen die Ostertage und zum anderen haben wir nächste Woche Urlaub und können etwaige schlaflose Nächte ein bisschen kompensieren.

Da das Kind einen doch recht hohen Preis zahlt ;), fällt Ostern diesmal eben geschenketechnisch etwas größer aus.
Das war letztes Jahr nicht so und das soll auch auf keinen Fall die Regel sein, aber diesmal ist das nun eben eine Ausnahme und so gibt es mehrere Spiele, Bücher, eine kleine Legopackung und was Süßes. Also wirklich richtig viel, aber vielleicht
hat es den Effekt, den wir uns wünschen. Wir haben im Vorfeld mit den Erzieherinnen gesprochen, damit sie Bescheid wissen und die hielten das auch für eine gute Idee. Es habe durchaus etwas magisches, wenn die Schnuller weg sind, dafür aber beim Aufwachen ein Stapel Geschenke vor dem Bett liegt. Diese Geschenke hätten wir jetzt eh nach und nach gekauft, aber so gibt’s jetzt den „Haufen“.

Drückt uns die Daumen, dass der Osterhase erfolgreich ist.


  

  

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