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In meinem Kopf kreisen seit ein paar Tagen Gedanken. Das ist sicherlich nicht verwunderlich, passiert das doch regelmäßig vor Geburtstagen. In diesem Jahr ist es mit Blick auf meine Vierzigwerdung noch weniger verwunderlich. Aber was ist das da für ein Gedankenknoten in meinem Kopf?? Herrjee. Am Ende ist es doch nur eine Zahl.

Seit ein paar Jahren habe ich meinen Platz in meinem Leben gefunden und bin endlich ich selbst. Also endlich ICH. Ich bin glücklich, daran hat der Gatte seinen großen Anteil und am allermeisten meine wunderbare Tochter. Diese beiden Menschen sind die wichtigsten in meinem Leben und ich liebe sie über alles.

Mein Mann ist noch 43, meine Tochter ist 3, ich bin nun sehr bald 40. Ich hätte mir grundsätzlich gerne gewünscht, schon vor 10 oder 20 Jahren Mutter zu werden, aber dafür mangelte es am passenden Partner und dann hätte ich auch nicht die Familie, die ich jetzt habe. Es hat also immer alles seinen Grund, wenn die Dinge passieren, wie sie passieren. Und vor 10 oder gar 20 Jahren war ich auch einfach noch nicht so stabil wie heute.

Aber. Wir sind alte Eltern. Bei weitem nicht die ältesten, aber alt. Rechnen wir 20, 30 Jahre weiter… Ich hoffe einfach, dass ich möglichst lange möglichst gesund mein Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleiten kann.

Während sich zu meinem 30. Geburtstag alles darum drehte, wie unglücklich ich bin, wie verloren und verzweifelt, bin ich heute das genaue Gegenteil davon. Und das ängstigt mich. Denn ich will nicht, dass das aufhört. Ich will verdammt nochmal scheissealt werden und am liebsten noch die nächste Generation unserer Familie kennenlernen. Ich bin so neugierig darauf zu erleben, was aus meinem süßen Keks wird, dass ich es verdammt nochmal nicht durch frühzeitiges Ableben verpassen möchte.

Wenn ich Pech habe, ist die Hälfte meines Lebens rum. Und ich sage es Euch: Das ging verdammt schnell.

Kann mal einer die Zeit anhalten?

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